Titelaufnahme

Titel
On U.S. cross-border return differentials and the return on unrecorded portfolio assets / Stefan Holl
Verfasser/ VerfasserinHoll, Stefan
Begutachter / BegutachterinHill, Robert
Erschienen2015
Umfang57 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in engl. und dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)USA / Rendite / USA / Rendite / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-90286 Persistent Identifier (URN)
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On U.S. cross-border return differentials and the return on unrecorded portfolio assets [0.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die positive Differenz zwischen der Rendite auf Vermögenswerte und der Rendite auf Schulden der USA spielt eine zentrale Rolle bei der Behauptung, dass die USA ein 'exorbitant privilege', also eine übertriebene Bevorzugung bedingt durch den Status als Zentrum des globalen Finanzsystems, genießen. Bedingt durch die hohe Nachfrage nach U.S.-Dollar durch Zentralbanken als Währungsreserve und durch internationale Händler als Handelswährung seien die USA demzufolge in der Lage, sich durch Kredite mit vergleichbar niedriger Verzinsung zu finanzieren. Zusätzlich emittieren die USA größtenteils sichere und liquide Anleihen, während sie in riskantere und illiquidere Vermögenswerte investieren, wodurch sie eine Risiko- und Liquiditätsprämie erwirtschaften.Die anfänglichen Schätzungen der U.S.-Renditendifferenz können durchaus als ‚exorbitant‘ gelten: Die ersten Studien fanden Werte von drei Prozent und mehr. Deren zugrundeliegende Berechnung enthielt jedoch Veränderungen des U.S.-Auslandsvermögens und der U.S.-Schulden, die nicht durch Profite von Investoren entstanden und die Renditen daher verzerrten. Darauffolgende Studien berücksichtigten diesen Punkt und argumentierten, dass die U.S.-Renditendifferenz bedeutend kleiner sei etwa ein Prozent.Diese Masterthesis berechnet die U.S.-Renditendifferenz unter Verwendung von kürzlich verfügbaren Daten und bietet eine detaillierte Aufschlüsselung der U.S.-Renditendifferenz nach Vermögenskategorien und Zeitabschnitten. Es wird die Rendite von nichterfassten Vermögenswerten weltweit ermittelt, ein Teil davon den USA zugeschrieben und die U.S.-Rendite von Auslandsvermögen angepasst. Außerdem adressiert die Thesis eine Schwäche in der bisherigen Berechnung der US-Renditendifferenzen im Bezug auf die Methode der Durchschnittsbildung. Beide Anpassungen deuten darauf hin, dass die US-Renditendifferenz kleiner ist, als ursprünglich vermutet.

Zusammenfassung (Englisch)

The positive return differential between U.S. assets and liabilities is at the heart of the claim that the United States enjoys an ‘exorbitant privilege. In this view, the unique status of the U.S. at the centre of the international financial system grants it an advantage over other countries. The U.S. is said to be able to borrow at lower interest rates than normal because of the high demand for U.S. Dollars as a reserve currency by foreign central banks, and as a trading currency by international traders. Additionally, the U.S. issues secure and liquid debt while investing in risky and illiquid assets, thereby earning a risk an liquidity premium. The extent of the U.S. return differential has been under debate for more than a decade now. Initial estimates of the U.S. return differential might well be labeled ‘exorbitant: The first studies found a U.S. return differential of three percent and more. However, these studies had included changes in U.S. foreign assets and liabilities which did not accrue to investors as a profit, and therefore biased the return figures. A subsequent wave of studies addressed this issue and argued that the U.S. return differential were much smaller at about one percent.Using recently available data, this thesis calculates the U.S. return differential and provides a detailed decomposition of the U.S. return differential into individual categories and time periods. It computes the return on unrecorded portfolio assets on a global scale, assigns a portion to the U.S., and adjusts the U.S. return on assets accordingly. Finally, it takes mathematical issues concerning the averaging method into account and recalculates the U.S. return differential using the appropriate method. Both the adjustment for unrecorded wealth and the adjustment for the averaging method suggest that the U.S. return differential is smaller than previously thought.