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Title
Do they understand what they see? : child-directed advertising from a linguistic perspective / vorgelegt von Alexandra Neugebauer
AuthorNeugebauer, Alexandra
CensorReitbauer, Margit
Published2015
DescriptionVII, 153 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2015
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageEnglish
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Kind / Werbung / Kind / Werbung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-89938 Persistent Identifier (URN)
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Do they understand what they see? [1.32 mb]
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Abstract (German)

Werbung informiert Menschen über Produkte und Dienstleistungen und ist somit ein wichtiger Antrieb für die Wirtschaft. Gleichsam ist sie jedoch auch eine mögliche Manipulationsquelle, insbesondere für Kinder. Erwachsene verfügen über kognitive Fähigkeiten und Erfahrung, um einströmende Informationen jeglicher Art zu filtern. Demzufolge sind sie auch in der Lage die subjektive und teilweise verzerrte Darstellung von Produkten in Werbungen zu erkennen und sohin zu verstehen, dass Werbung darauf abzielt Menschen zu beeinflussen um die jeweiligen Produkte zu erwerben. Anders verhält es sich bei Kindern, welche bis zu einem gewissen Alter nicht über die erforderlichen kognitiven Fähigkeiten und Erfahrung mit Werbeinhalten verfügen, um diese Aufgaben zu bewältigen. Ziel dieser Arbeit ist es kindgerichtete Werbung von einem sprachwissenschaftlichen Standpunkt zu untersuchen und zu evaluieren, wie Kinder mit kommerziellen Inhalten umgehen. Der Theorieteil beschäftigt sich mit der kognitiven Entwicklung von Kindern in Verbindung mit dem Werbekontext. Weiters wird die Analyse zweier Werbespots hinsichtlich ihres sprachlichen Aufbaus tiefere Einblicke in diese Thematik gewähren. Im Rahmen einer qualitativen empirischen Studie wurden die aus dem Theorieteil gewonnenen Erkenntnisse angewandt. Dazu wurden die ausgewählten Werbespots Kindern im Alter zwischen drei und sieben Jahren vorgespielt. Daran anschließend wurde in Form von persönlichen Interviews untersucht, wie diese Kinder sowohl die beiden konkreten Werbespots, als auch Werbung im Allgemeinen verstehen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder wissen was unter einer Werbung zu verstehen ist und die beiden Werbespots als ebensolche erkennen, bei Kindern die vier Jahre oder älter sind, größer ist. Zusätzlich ergaben die Resultate, dass eine geringere Wahrscheinlichkeit bei Kindern unter sieben Jahre besteht, den Werbezweck kommerzieller Inhalte zu erkennen und verbal ausdrücken zu können.

Abstract (English)

Advertisements inform people about new products and services and are thus important supporters of todays consumer economy. However, they may also be a source of manipulation, particularly for children under a certain age. It is assumed that adults have the cognitive abilities and experience to filter information, detect advertisements biased presentation of products, and recognize an advertisements aim of persuading people to buy these goods. In contrast, children lack these cognitive abilities as well as the exposure to commercial content necessary to perform these tasks. The aim of the thesis is to assess advertisements that are presumably directed towards children from a linguistic perspective and to find out how children cope with commercial content. In the theoretical part, childrens cognitive development and its relation to the advertising context will be discussed. Furthermore, the analysis of two specific advertisements with respect to their linguistic composition, and the characteristics typical of child-directed advertising, will provide deeper insight into the subject matter. These theoretical findings have been applied to a qualitative empirical study, which has been conducted for the purpose of this thesis. For this study eight children were presented with two television commercials. On the basis of semi-structured, face-to-face interviews, the childrens ability to understand the two advertisements, as well as their general understanding of commercial content, were assessed. The results of this study show that the probability of children knowing what an advertisement is, and recognizing the two spots as advertisements, is higher with children aged four years and older. Moreover, below the age of seven, children are less likely to being able to detect and verbally express the promotional intention underlying advertisements.