Titelaufnahme

Titel
Die Pflicht des Massenverwalters zur Einbringung der Masseaktiven / vorgelegt von Mathias Berchtold
Verfasser/ VerfasserinBerchtold, Mathias
Begutachter / BegutachterinJelinek, Wolfgang
Erschienen2015
UmfangVII, 155 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Masseverwalter / Insolvenzverfahren / Österreich / Masseverwalter / Insolvenzverfahren / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-89909 Persistent Identifier (URN)
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Die Pflicht des Massenverwalters zur Einbringung der Masseaktiven [1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Problemstellungen, welche sich für den Masseverwalter unmittelbar nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Bezug auf das Vermögen des Schuldners ergeben. Im Besonderen soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten für den Masseverwalter zur Erfassung, Sicherung und Einbringung des insolvenzunterworfenen Vermögens des Schuldners bestehen. Vorweg wird dabei erörtert, wie der Masseverwalter sich einen Überblick über die mögliche Insolvenzmasse verschaffen kann, wobei auch die Mitwirkungspflichten des Schuldners und Dritter erarbeitet werden. Im Hinblick auf die weitere Vorgehensweise des Masseverwalters wird auf seine Befugnisse und Beschränkungen im Insolvenzverfahren eingegangen. Aufbauend auf die gewonnenen Ergebnisse über das insolvenzunterworfene Vermögen des Schuldners und über die Vertretungsbefugnis des Masseverwalters wird seine Pflicht gem § 81a Abs 2 IO zur Einbringung und Sicherung der Aktiven aufgezeigt. Um den Insolvenzzweck einer bestmöglichen und gleichmäßigen Gläubigerbefriedigung erlangen zu können, kann sich der Masseverwalter sowohl auf die Bestimmungen der IO stützen, als auch alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel außerhalb der Insolvenzordnung anwenden. Wesentlich ist, dass sich der Masseverwalter dabei von Zweckmäßigkeits- und Billigkeitserwägungen leiten lässt. Dies spiegelt sich auch in der Entlohnung eines Rechtsanwaltes-Masseverwalters wider, der unter Umständen über seinen insolvenztypischen Pflichten hinaus Spezialwissen in das Insolvenzverfahren einbringen muss.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma deals with the problems which emerge immediately after the opening of insolvency proceedings in relation to the debtor's assets. Particulary it is to show, which possibilities exist for recording, protecting and recovering the debtor's property, subjected to insolvency. First of all it is illustrated, how the liquidator can gain an overview of the possible insolvency estate. Additionally, the debtors and third parties obligation to co-operate are worked out. With regard to the further procedure, the liquidators powers and restrictions in the insolvency proceedings are defined. Based on the results of the insolvency subjected assets and of the liquidators right of representation, his duty for securing and bringing in assets in accordance with § 81a para 2 IO is shown. To attain the purpose of the best possible insolvency and uniform settlement of claims, the liquidator can rely on the provisions of the IO as well as use all his available instruments outside of the Insolvency Order. It is essential, that the liquidator is guided by principles of expediency and equity. This is also reflected in the remuneration of a lawyer-liquidator who has to bring expertise in the insolvency proceedings over his insolvency typical duties beyond.