Titelaufnahme

Titel
Erfolgsfaktoren der Integration von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in den Ersten Arbeitsmarkt : Fallstudie in der Einrichtung atempo GmbH Graz / vorgelegt von Katharina Schwaiger
Verfasser/ VerfasserinSchwaiger, Katharina
Begutachter / BegutachterinAnastasiadis, Maria
Erschienen2015
Umfang126 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kognitive Störung / Berufliche Integration / Kognitive Störung / Berufliche Integration / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-89410 Persistent Identifier (URN)
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Erfolgsfaktoren der Integration von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in den Ersten Arbeitsmarkt [2.19 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die zugrundeliegende Thematik der vorliegenden Masterarbeit befasst sich mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, die am Ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Die Zielgruppe besteht aus jungen Erwachsenen im Alter von 22 bis 30 Jahren, die unterschiedliche kognitive und zum Teil auch körperliche Behinderungen aufweisen. Sie wurden mit Unterstützung der atempo Betriebs GmbH Graz, einer Eingliederungsmaßnahme für Menschen mit Beeinträchtigung in die Arbeitswelt, in unterschiedliche Betriebe vermittelt. In diesem Zusammenhang ergibt sich folgende Forschungsfrage: Welche Faktoren können zu einer erfolgreichen Integration von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen am Ersten Arbeitsmarkt beitragen? Der Theorieteil umfasst die Situation von Menschen mit Behinderung am gesamt-österreichischen sowie auch am steirischen Arbeitsmarkt. Hierzu werden gesetzliche, sowie auch sozialpädagogische Maßnahmen zur Integrierung vorgestellt. Zentrale Ergebnisse dieser Studie sind, dass es von beiden Seiten, also von betroffenen Arbeitssuchenden, als auch von den Betrieben einer bewussten Vorbereitungszeit bedarf. In den Unternehmen sollen also Mitarbeiter/innen für die Behindertenthematik sensibilisiert werden, um Vorurteile abzubauen. Aber auch Betroffene sollen sich so gut wie möglich qualifizieren und versuchen, auch die Perspektive der Betriebe zu verstehen. Hier ist an der Stärkung des Selbstbewusstseins, sowie an den sozialen Kompetenzen anzusetzen. Die Arbeit schließt mit einer Darstellung weiterer Handlungsbedarfe, wie z. B. vermehrten Sensibilisierung von Unternehmen sowie der breiteren Unterstützung der Integration durch geeignete Fachkräfte.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis is primarily concerned with people with cognitive disabilities who should be integrated into the First Labour Market. The target group consists of young adults aged between 22 and 30 years with different cognitive and partially also physical disabilities. They have been placed in various companies with the help of atempo Betriebs GmbH Graz, a job placement agency for people with disabilities. In this context the following research question is defined: Which factors may contribute to a successful integration of people with cognitive disabilities into the First Labour Market? The theoretical part comprises the situation of people with disabilities in the Austrian and the Styrian labour market. Here integration measures with legal character and also social education measures are briefly discussed. Central results of this study are that both sides, the job seekers as well as the companies need a deliberate preparation time. This means that in the companies employees need to be sensibilised for disability issues in order to reduce prejudices. But also people concerned need to qualify themselves as best as possible and try to understand the companiesperspective. Here work should start in strengthening self- esteem as well as social competences. Another crucial success factor is the possibility to carry responsibilities. The study closes with a discussion of further action and research areas, such as increased sensitivisation of companies as well as broader integration support by appropriate professionals in order to arrive at a widely self-governed participation of people with cognitive disabilities.