Titelaufnahme

Titel
Traumapädagogisches Handeln im stationären Kontext : eine Methodensammlung für den Umgang mit traumatisierten Personen / vorgelegt von Teresa Eichmann
Verfasser/ VerfasserinEichmann, Teresa
Begutachter / BegutachterinHeimgartner, Arno
Erschienen2015
Umfang159 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Stationäre Behandlung / Psychisches Trauma / Stationäre Behandlung / Psychisches Trauma / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-89336 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Traumapädagogisches Handeln im stationären Kontext [0.77 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Mehrheit jener Personen, die in einer stationären Einrichtung untergebracht sind, machte in ihrer Vergangenheit traumatische Erfahrungen, welche schwerwiegende Defizite und Störungen zur Folge hatten. Ein gestörtes Sicherheitsempfinden, Bindungsstörungen, dysfunktionale Selbstbilder und destruktive Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster beeinflussen jeden Bereich des Lebens. Um die Betroffenen bei der Minimierung und Beseitigung der vielfältigen Problemlagen zu unterstützen, sind passgenaue Hilfeleistungen unumgänglich. Die Traumapädagogik bietet hierbei viele Chancen. Die Intention dieser Arbeit ist die Darstellung traumapädagogischer Prinzipien, Konzeptionen und Methoden die der Wiedererlangung psychischer Stabilität und Sicherheit der lebensgeschichtlich belasteten Menschen dienen und ihnen folgernd ein positives und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Weiters wird ein Blick auf die speziellen Herausforderungen geworfen, mit denen pädagogische Fachkräfte im Umgang mit traumatisierten Personen in der alltäglichen Praxis konfrontiert werden. Es werden konstruktive Rahmenbedingungen und Methoden vorgestellt, die der Vermeidung von Belastungen und Belastungsreaktionen des Helfersystems dienen. Die Datenerhebung erfolgte mittels leitfadengestützter ExpertInnen-Interviews, welche mit BezugsbetreuerInnen der traumapädagogischen Facheinrichtung ReethiRa durchgeführt wurden. Die gewonnenen Ergebnisse zeigen auf, dass traumapädagogische Methoden in hohem Maße zur Korrektur störender Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen und zur Reduktion von Traumafolgereaktionen beitragen.

Zusammenfassung (Englisch)

The majority of people who are placed in stationary institutions made traumatic experiences in their past, which resultet in serious deficits and disorders. A disturbed sense of safety, attachment disorders, dysfunctional self-concepts and destructive patterns of thought, perception and behavior interfere with each part of life. To support the persons concerned at the minimization and elimination of the diverse problem-situations, accurately fitting assistances are essential. In this connection trauma-pedagogy offers many chances. The intention of this paper is the exposition of trauma-pedagogical principles, conceptions and methods, which serves the recovery of mental stability and safety of the biographically burdened people and which inferentially enable them to a positive and self-determined life. Furthermore there is taken a look at the special challenges, which the pedagogical professionals are confronted in the daily practice in association with traumatised people. Constructive conditions and methods for prevention of burdens and stress disorder of the helper system will be introduced. The data collection occured by use of guideline-based expert-interviews, which has been conducted with caregivers of the trauma-pedagogical institution ReethiRa. The won results shows that trauma-pedagogical methods contribute in a high degree to the correction of annoying perception and behavior patterns and the reduction of trauma-result-reactions.