Titelaufnahme

Titel
Gesundheitsförderung bei Kindern aus sozialpädagogischer Sicht / vorgelegt von Bettina Hubmann
Weitere Titel
Social pedagogical
Verfasser/ VerfasserinHubmann, Bettina
Begutachter / BegutachterinWächter, Natalia
Erschienen2015
Umfang109 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Gesundheitsförderung / Sozialpädagogik / Kind / Gesundheitsförderung / Sozialpädagogik / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-89235 Persistent Identifier (URN)
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Gesundheitsförderung bei Kindern aus sozialpädagogischer Sicht [0.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gesundheitsbezogene Studien zeigen, dass sich der Gesundheitszustand der Kinder in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat. „Zivilisationskrankheiten“, die vorwiegend durch Bewegungsmangel und falscher Ernährung verursacht werden, treten immer häufiger auf. Die Folgen können ein schlechter wahrgenommenes Wohlbefinden und eine geringere Lebenserwartung sein. Der Erwerb von Schutzressourcen könnte dem entgegenwirken. Aufbauend auf den Stand der Forschung ergibt sich folgende Forschungsfrage: „Inwieweit ist das gesundheitliche Konzept des sozialpädagogischen Projekts „Hopsi Hopper“ umsetzbar?“ Die Ziele sind aufzuzeigen, wie Gesundheitsprojekte nachhaltig geplant und durchgeführt werden können, welchen Nutzen die Kinder von den Projekten haben, welche pädagogischen Ansätze angewendet werden und welche Schwierigkeiten bei der Durchführung von Gesundheitsprojekten auftreten können. Die Untersuchung wurde mittels Evaluation (Befragung und Beobachtung) durchgeführt und die qualitativen Daten wurden durch die Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Zusammenfassend lässt sich zeigen, dass gesundheitsfördernde Projekte bereits im Kindesalter angesetzt werden sollen, um den größten Erfolg zu gewährleisten bzw. eventuelle zukünftige Probleme entgegenzuwirken. Das Projekt „Hopsi Hopper“ ist als Gesundheitsprojekt sehr gut aufge-baut, es wird auf die Kinder eingegangen, ein hoher Kompetenzerwerb erzielt und die pädagogischen Ansätze (Partizipation, Empowerment, Lebensweltorientierung nach Thiersch) werden angewendet. Dennoch können die Ziele nicht nachhaltig erreicht wer-den, da das Projekt in den meisten Fällen lediglich für eine kurze Phase gratis angeboten wird, u.a. da die finanzielle Unterstützung von Seiten der Politik fehlt.

Zusammenfassung (Englisch)

According to health promotion studies, childrens health status has deteriorated significantly over the last years. Diseases of civilization, which are mainly caused by lack of exercise and poor diet, occur more frequently and usually result in malaise and lower life expectancy. This could be prevented by the acquisition of protective resources. Based on the most recent research the following question emerges: “To what extent is it possible to translate the health concept of the project “Hopsi Hopper” into action?” The theses aims at showing how healthcare projects can be conducted sustainably, to what extent children profit from these projects, whether or not pedagogical approaches and educational strate-gies are integrated, and how challenging it is to implement healthcare projects. The inves-tigation was conducted by means of evaluations (survey and observation), and analysed using Mayrings approach to qualitative content analysis. Among the findings are that health promoting projects should be started in the childhood in order to ensure successful outcomes and effectively avoid future problems. The healthcare project „Hopsi Hopper“ is well structured, insofar as the needs of children are properly responded to, a high level of skill acquisition is achieved, and pedagogical approaches are applied. However, due to a lack of financial support from the government, the project remains free of charge only for a short period of time, which is why several objectives still cannot be achieved.