Titelaufnahme

Titel
Die Rolle der Religion in der politischen Philosophie des Thomas von Aquin : eine Auseinandersetzung mit dem Staatsdenken des 13.Jahrhunderts anhand der Werke De regimine principum und Summa theologiae. / eingereicht von Antonia Sommer
Verfasser/ VerfasserinSommer, Antonia
Begutachter / BegutachterinNeuhold, Leopold
Erschienen2015
Umfang79 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Thomas <von Aquin, Heiliger> / Politische Philosophie / Thomas <von Aquin, Heiliger> / Politische Philosophie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-89229 Persistent Identifier (URN)
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Die Rolle der Religion in der politischen Philosophie des Thomas von Aquin [0.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ebenso wie Aristoteles begründet Thomas von Aquin die Notwendigkeit einer politische Ordnung mit der sozialen Natur des Menschen. Die Unterordnung der weltlichen Gewalt unter die geistliche ist sowohl in der politischen Schrift De regimine principum als auch im zweiten Teil der Summa theologiae grundgelegt und wird durch die Vergänglichkeit des diesseitigen Glücks und der ausschließlich durch geistliche Vertreter ermöglichten Hinführung zur jenseitigen Glückseligkeit legitimiert. Mittels Bezugnahme auf Aurelius Augustinus Werk De civitate dei gestaltet Thomas von Aquin eine politische Ordnung, welche der weltlichen Führung eine für die Bevölkerung schützende Funktion zuschreibt, die letztendliche Bestimmung der Christenheit jedoch im Zuständigkeitsbereich der Priesterschaft sieht.

Zusammenfassung (Englisch)

Similar to Aristoteles Thomas Aquinas bases the necessity of a political order on the social nature of human beings. The subordination of worldly power under clerical force is grounded in the political writing De regimine principum as well as in the second part of Summa theologiae. It is legitimized by the fact that happiness in this world is fugacious and bliss in afterlife can only be reached through the guidance of clerics. With reference to Aurelius Augustinus' writing De civitate dei Thomas Aquinas discusses a political order which declares the worldly power as being responsible for society's safety, whereas the final purpose of Christianity lies within the responsibility of priesthood.