Titelaufnahme

Titel
Identifizierung von Forschungsfronten durch die bibliographische Kopplung von Dokumenten am Fallbeispiel Photovoltaik und Solarzellen / Maria Prugger
Verfasser/ VerfasserinPrugger, Maria
Begutachter / BegutachterinSchlögl, Christian
Erschienen2015
UmfangXIV, 122 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; zahlr. Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Fotovoltaik / Forschung / Österreich / Fotovoltaik / Forschung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-89217 Persistent Identifier (URN)
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Identifizierung von Forschungsfronten durch die bibliographische Kopplung von Dokumenten am Fallbeispiel Photovoltaik und Solarzellen [11.13 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Die erneuerbare Sonnenenergie gilt als nachhaltige Alternative zu fossilen Energiequellen. Eine frühzeitige Identifizierung von emergierenden Technologien ist für eine effektive Umsetzung von Forschungstrends ausschlaggebend und kann Industriezweige maßgeblich verändern.Ziel: Ziel der Arbeit ist die Identifizierung von Forschungsfronten (FF) zum Thema „Photovoltaik und Solarzellen“ mittels des Tools BibTechMonTM (BTM - vom Austrian Institut of Technologie). Ein neuer Aspekt ist, ergänzend zur klassischen Datenquelle Web of Science, eine zweite Datenquelle hinzuzuziehen. Es wird überprüft, ob entsprechende Analysen auch mit Mendeley-Daten möglich sind und unter umständen aktuellere Informationen liefern.Methode: Die FF werden auf Grundlage der bibliographischen Kopplung dargestellt, als Gebirge visualisiert und aus den Literaturstellen beschrieben. Die Visualisierung der FF wird mit der Methode des Science Mapping, wofür das Tool BTM zur Verfügung steht, durchgeführt.Ergebnis: Alle vier FF (Polymer und Dye-sensitized solar cells, Nanowire und Thin film) beziehen sich auf Dünnschichtsolarzellen. Dies lässt den Schluss zu, dass diese Solarzellen über das größte Forschungsinteresse verfügen.Es kann nicht festgestellt werden, ob die FF mit Mendeley-Daten aktueller sind, da die Identifikation von FF durch Kopplung von Publikationen nicht möglich war. Mendeley ist hierfür keine geeignete Datenquelle. In Mendeley fehlt die Voraussetzung für die Bearbeitung mit BTM. Insbesondere fehlen standardisierte bibliographische Beschreibungen.Diskussion: Für eine Mendeley-Analyse müssten die sog. Ko-Readership-Häufigkeiten zur Verfügung stehen. Diese werden von Mendeley leider nicht bereitgestellt, weshalb eine derartige Analyse nicht möglich war. Durch Pflichtfelder und eine automatische Prüfung auf Richtigkeit wären Analysen durchführbar. In der derzeitigen Form ist Mendeley nur als Literaturverwaltungstool zu empfehlen, jedoch nicht für statistische Analysen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The renewable solar energy is considered as a sustainable alternative to fossil energy sources. Early detection technology is crucial for effective implementation of research trends. The early identification of emergent technologies can change industries. Aim: The aim is to identify research fronts (RF) on “photovoltaics and solar cells” using the tool BibTechMonTM (BTM - was developed by the Austrian Institute of Technology). A new aspect is to complement the work of the classic data source Web of Science and to consult a second source of data. For this purpose, it is investigated whether the analyses with Mendeley data are possible and may provide more recent information.Method: The research fronts are represented on the basis of bibliographic coupling, visualized as peaks and described in the resources. The visualization of the FF is performed with the method of science mapping in BTM.Result: All four research fronts (polymer and dye-sensitized solar cells, nanowire and thin film) relate to thin film solar cells. This leads to the conclusion that these solar cells have the largest research interest.It can not be determined whether the research fronts with data from Mendeley are most recent, because the identification of FF by coupling publications is not possible today. So Mendeley is not a suitable data source. In the Mendeley data a prerequisite for editing with BTM is missing. In particular, the standardized bibliographic records are missing.Discussion: For Mendeley analysis, the so-called Co-Readership frequencies should be available. By defining mandatory fields, and automatic validation of correctness analyzes would be carried out even with Mendeley. In the known form Mendeley is only recommended as a reference management tool, but not for statistical analysis.