Titelaufnahme

Titel
Integrative Mehrebenenanalyse der regionalen Resilienz : eine transdisziplinäre Fallstudie in der Südoststeiermark / vorgelegt von Thomas Höflehner
Verfasser/ VerfasserinHöflehner, Thomas
Begutachter / BegutachterinZimmermann, Friedrich ; Juchelka, Rudolf
Erschienen2015
Umfang348 S. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Mittelsteiermark / Resilienz / Mittelsteiermark / Resilienz / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-88993 Persistent Identifier (URN)
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Integrative Mehrebenenanalyse der regionalen Resilienz [22.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Dissertation zeigt auf, wie eine integrative Mehrebenenanalyse der regionalen Resilienz für eine spezifische Region durchgeführt werden kann. Der Begriff „Resilienz“ beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines Systems gegenüber Schocks und Störungen. Obwohl das Resilienzkonzept in vielen Disziplinen Eingang gefunden hat, ist es in der Regionalentwicklung wenig verbreitet, obwohl vor allem auch ländliche Regionen sehr stark von ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Veränderungen und Unsicherheiten betroffen sind. Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die aktuellen Erkenntnisse der interdisziplinären Resilienzforschung auf den Bereich der Regionalentwicklung anzuwenden. Mit einer deskriptiven Literaturanalyse aus den Themenbereichen der sozial-ökologischen Systemtheorie bzw. Planungstheorie werden die Grundlagen für einen konzeptionellen Rahmen für die integrative Mehrebenensteuerung der regionalen Resilienz ausgearbeitet. Im Zuge einer transdisziplinären Fallstudie wird dieses Rahmenkonzept auf die Raumplanungsregion Südoststeiermark angewendet. Dabei wird zunächst eine regionale Situationsanalyse durchgeführt, bei der die wichtigsten Ökosystemleistungen mitberücksichtigt werden. Darauf folgen eine Analyse der regionalen Veränderungsdynamiken sowie eine Evaluierung der Governancestrukturen. Die Ergebnisse dieser Erhebungen sind die Grundlage für die Ausarbeitung von Entwicklungsszenarien, aus denen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Da Regionen nicht nur selbst für ihre Resilienz verantwortlich sind, sondern auch von den Entwicklungsprogrammen auf den übergeordneten territorialen Skalenebenen abhängig sind, verwendet das Forschungsvorhaben diesen konzeptionellen Rahmen auch dafür, bestehende regionale Initiativen und Programme aus den überregionalen Entwicklungsstrategien besser aufeinander und auf das Konzept der Resilienz abzustimmen.

Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation illustrates the development and realization of a conceptual tool for the integrated multilevel analysis of regional resilience. “Resilience” here describes the capacity of a System to absorb shocks without collapsing. The concept of resilience has been embraced by many scientific fields in recent years, yet surprisingly little is known about the extent to which the resilience theory can be applied to spatial development. Consequently, the goal of this research is to ascertain how regional resilience works, how to manage, monitor and evaluate resilience processes in a specific region. Utilizing theories on social-ecological systems and planning, the research project developed a framework for the multilevel analysis of regional resilience, which was applied in a transdisciplinary case study in a region in the southeast of Austria. Specifically, a situation analysis of the region, focusing on ecosystem services, was undertaken, followed by a study of regional change dynamics and an evaluation of the governance structure. The findings have been integrated into regional planning scenarios that are the foundation for resilience-based policy recommendations. Regions do not simply “generate” their own resilience they are also affected by higher governmental strategies for sustainable development. Therefore, this study employs the resilience framework to harmonize those strategies between the different territorial levels.