Titelaufnahme

Titel
Global impact of Austrian development cooperation : a case study of Styrian development cooperation and the FairStyria initiative / Tanja Fink
Verfasser/ VerfasserinFink, Tanja
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
Erschienen2015
UmfangI, 104 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Steiermark / Entwicklungsorganisation / Evaluation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-88921 Persistent Identifier (URN)
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Global impact of Austrian development cooperation [1.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die laufenden Budgetkürzungen seit Anbeginn des 21. Jahrhunderts in der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) haben scharfe Kritik hervorgerufen, die nicht nur Österreich als Akteur der Entwicklungszusammenarbeit (EZA), sondern auch die Effektivität dieser in Frage stellt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Wirksamkeit der OEZA sowie der Wirksamkeit der Entwicklung in den Projektländern. Ein Schwerpunkt wird hierbei auf die Entwicklungszusammenarbeit des Landes Steiermark, welche kleinere Projekte unterstützt, gelegt. Es wurde eine Fallstudie mit ergänzenden Experteninterviews durchgeführt, wobei drei unterschiedliche Projekte, welche von der OEZA sowie der EZA des Landes Steiermark gefördert wurden, untersucht wurden. Die Ergebnisse sind überzeugend: Kleine und individuelle Projekte können große Auswirkungen auf einzelne Personen, Gesellschaften und Länder, haben. Diese rufen positive Veränderungen in ihren Handlungsfeldern hervor, welche sich auf eine Nation auswirken können, womit auch die Legitimität und Förderungswürdigkeit jener Projekte aufgezeigt wird. Es Bedarf einer angemessenen Bewertung der Auswirkung und Wirksamkeit kleinerer Projekte. Die Einhaltung der Prinzipien der Pariser-Deklaration über die Wirksamkeit der EZA trägt zur erfolgreichen Umsetzung und Erhaltung der Projekte bei.Aus der durchgeführten Forschung kann geschlossen werden, dass sich Österreich international erfolgreich als Akteur der EZA engagiert. Jedoch besteht in der OEZA nach wie vor großer Handlungsbedarf in Österreich, da vor allem die Budgetziele nicht im Geringsten erfüllt wurden und strukturelle Veränderungen erstrebenswert sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Budget reductions in the Austrian development cooperation throughout the first decade of the 21st century have caused severe criticism on the Austrian aid landscape challenging not only Austrias capability as a donor country, but also the effectiveness of cooperation. The present thesis aims to explore aid and development effectiveness in the Austrian development cooperation. A focus is laid on the Styrian development cooperation that supports smaller projects. A case study with supplementary partially structured expert interviews was conducted, whereby three diverse projects supported by the Austrian and Styrian development cooperation were examined. The findings are convincing: Small and individual projects may have a wide range of impact on the receiving individuals, societies, and the country. In fact, small projects can trigger major changes in specific areas of activities that positively affect a whole nation; they highlight the necessity and legitimacy of well-organized objectives. These projects only need individual approaches to describe their impact and effectiveness. The adherence to the principles of the Paris Declaration on aid effectiveness guarantees the successful implementation and maintenance of these projects.From the research that has been carried out, one can conclude that the Austrian development cooperation effectively engages in the international aid system. However, this does not imply that Austria contributes a fair share of the official development assistance. In fact, the limited budget leaves much to be desired and structural improvements are required.