Titelaufnahme

Titel
Enforcement der Rechnungslegung in Bosnien und Herzegowina : eine kritische Analyse im europäischen Kontext / Kenan Zec
Verfasser/ VerfasserinZec, Kenan
Begutachter / BegutachterinKönigsmaier, Heinz
Erschienen2015
UmfangIX, 129 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Bosnien-Herzegowina / Rechnungslegung / Bosnien-Herzegowina / Rechnungslegung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-88895 Persistent Identifier (URN)
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Enforcement der Rechnungslegung in Bosnien und Herzegowina [1.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Sinn des Jahresabschlusses und Lageberichtes ist die Informationsverteilung. Die Verlässlichkeit, Vergleichbarkeit und Entscheidungsrelevanz von Informationen hängt in der ersten Linie von den angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen ab. Im Jahr 2004 machte Bosnien und Herzegowina einen entscheidenden Schritt in der historischen Entwicklung der Rechnungslegung in diesem Land und etablierte ein neues Rechnungslegungs- und Wirtschaftsprüfungsgesetz auf Staatsebene (Rechnungslegungs- und Wirtschaftsprüfungsrahmengesetz). In diesem Gesetz wurde beschlossen, dass die Rechnungslegungsnormen, die im ganzen Land und für jede juristische Person angewendet werden müssen, die International Financial Reporting Standards (IFRS) bzw. International Accounting Standards (IAS) sind. Im gleichen Gesetz wurden auch die International Standards of Auditing (ISA) etabliert, die als Wirtschaftsprüfungsstandards auf dem ganzen Territorium gelten müssen. Dieses Rahmengesetz haben dann die beide Entitäten sowie das Distrikt in ihren Gesetzsystemen umgesetzt aber ganz unharmonisch. Da Bosnien und Herzegowina ein Staat mit einer sehr differenzierten und europaweit komplizierten politischen Struktur ist, ist diese Umsetzung sowie spätere die Durchsetzung (Enforcement) dieses Gesetzt in verschiedenen Hinsichten möglich und damit sehr problematisch. Ziel dieser Arbeit ist, die Kompatibilität der Gesetze zwischen den Entitäten und dem Distrikt sowie die Komptabilität dieser Gesetze mit dem IAS/IFRS und ISA-Normen und EU-Richtlinien zu analysieren. Um dadurch die Struktur und Besonderheiten des bosnisch-herzegowischen Rechnungslegungs- und Wirtschaftsprüfungssystems unter die Lupe zu nehmen. Diese Arbeit beinhaltet auch eine kritische Analyse im europäischen Kontext. Diese bedeutet ein kritischer Vergleich der Enforcement-Systeme zwischen Bosnien und Herzegowina und Kroatien, Serbien und Österreich aber nur für ganz spezifische Problemfeldern.

Zusammenfassung (Englisch)

The point of annual financial statement and status report is the distribution of information. The reliability, comparability and decision making relevance of information depend, in the first place, on applied accounting rules. In 2004 Bosnia and Herzegovina made a crucial step in the historical development of accounting in the country and established a new Law in accounting and auditing at state level (Accounting and Auditing Framework Law). This law determined the accounting standards which have to be applied in the entire state and by every legal entity, which are the International Financial Reporting Standards (IFRS) or International Accounting Standards (IAS). The International Standards of Auditing (ISA) were established in the same Law as auditing standards in the entire country. This Framework Law was inharmoniously converted in the legal system by both entities and the district. Since Bosnia and Herzegovina is a state with a very complex and complicated political structure, the implementation of this Law and later the enforcement of this Law is in many respects possible but also very problematic. The aim of this work is the compatibility of entity and the district laws, and to analyze the compatibility of IAS/IFRS and ISA standards and EU Directives in order to carefully examine the structure and distinctiveness of Bosnian accounting and auditing systems. This work contains critical analysis in European context. That means a critical comparison of enforcement systems of Bosnia and Herzegovina, Croatia, Serbia and Austria, but only in very specific problem areas.