Titelaufnahme

Titel
Regionalentwicklung im "neuen" Bezirk Südoststeiermark : Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken / vorgelegt von Sabrina Schlögl
Verfasser/ VerfasserinSchlögl, Sabrina
Begutachter / BegutachterinCede, Peter
Erschienen2015
Umfang155 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mittelsteiermark / Regionalentwicklung / Mittelsteiermark / Regionalentwicklung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-88802 Persistent Identifier (URN)
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Regionalentwicklung im "neuen" Bezirk Südoststeiermark [13.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche humangeographischen Strukturen und Prozesse im neuen Bezirk Südoststeiermark vorherrschen und welche Maßnahmen es zur Regionalentwicklung im Bezirk gibt. Zuallererst wird auf den neuen Bezirk, der sich 2013 aus den bisherigen Bezirken Feldbach und Bad Radkersburg zusammengesetzt hat, sowie auf die neue Gemeindestruktur, die sich durch die Gemeindestrukturreform ab 2015 ergeben hat, Bezug genommen. Danach folgt eine Strukturanalyse, bei der zunächst die naturräumlichen Voraussetzungen betrachtet werden, bevor die Parameter Bevölkerung, Bildung, Wirtschaft, Infrastruktur und Tourismus auf Bezirks- und Gemeindeebene analysiert werden. Durch die Darstellung mittels Diagrammen und Grafiken wird deutlich, dass die südlichen Gemeinden des Bezirks vor allem durch die Grenzlage zu Slowenien als strukturschwach einzustufen sind und der Großteil der Gemeinden im Norden und Nordwesten durch die gute Verkehrsanbindung und der Nähe zum Zentralraum Graz als strukturstark gesehen werden.Im zweiten Teil der Arbeit werden die Grundlagen der Raumplanung und Regionalentwicklung besprochen und die Regionalpolitik in Österreich auf überörtlicher und örtlicher Ebene dargelegt. Danach wird auf die Grundsätze der EU-Regionalpolitik und auf die Strukturfondsperioden mit den Zielprogrammen und Gemeinschaftsinitiativen eingegangen. Hierbei wird versucht, einen Bezug zur Steiermark und auch zum Bezirk Südoststeiermark herzustellen. Unerlässlich für den Bezirk ist dabei die LEADER-Region Steirisches Vulkanland, denn diese Region hat sich vom Grenzland zur Meisterregion entwickelt und umfasst das gesamte Untersuchungsgebiet. Dabei folgt eine kurze Darstellung der erfolgreichen Entwicklung, bevor auf einige innovative Projekte eingegangen wird. Den Abschluss der Arbeit bildet eine umfassende SWOT-Analyse, in der sämtliche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken und mögliche Zukunftsaussichten für den Bezirk dargelegt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this diploma thesis is to ascertain the geographical structures and processes which dominate within the new district Südoststeiermark as well as to detect which measures are adopted to promote the regional development of the district.The first part of the thesis deals not only with the new district, which was established in 2013 and which encompasses the former districts Feldbach and Bad Radkersburg, but also with the new municipal structure, which has arisen from the structural reform in 2015. Then, a structural analysis is undertaken whereby the physiographical prerequisites are considered first, before analysing parameters such as population, education, economy, infrastructure and tourism at the levels of district and municipality. By displaying the findings in tables and charts, it becomes clear that the southern municipalities of the district are to be considered as structurally weak whereas the majority of the municipalities in the northern and northwestern areas are structurally strong.In the second part of this diploma thesis, the basics of spatial planning and regional development are discussed and Austrian regional politics are illustrated at supra-regional and regional levels. Afterwards, the principles of the EU regional politics and the diverse structural funds periods are dealt with. In doing so, the thesis tries to refer to Styria and - whenever possible - to the district Südoststeiermark. The LEADER region Steirisches Vulkanland is essential for the district, as this region has evolved from a border to a flagship area and encompasses all of the area under investigation. When analysing this subject, a brief discussion of its successful development is provided, followed by a more detailed look into several innovative projects. The diploma thesis is concluded by a SWOT-analysis, whereby all strengths, weaknesses, opportunities and threats are discussed, as well as an outlook on possible future prospects of the district.