Titelaufnahme

Titel
Der österreichische Eisenbahnbau von 1825 bis 1860 am Beispiel der Budweis/České Budějovice-Linz-Gmundner Pferdeeisenbahn, der Kaiser Ferdinands-Nordbahn, der Südbahn sowie der Kaiserin Elisabeth-Bahn (Westbahn). / vorgelegt von Claudia Benkö
Verfasser/ VerfasserinBenkö, Claudia
Begutachter / BegutachterinReisinger, Nikolaus
Erschienen2015
Umfang115 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Eisenbahnbau / Geschichte 1825-1860 / Österreich / Eisenbahnbau / Geschichte 1825-1860 / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-88782 Persistent Identifier (URN)
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Der österreichische Eisenbahnbau von 1825 bis 1860 am Beispiel der Budweis/České Budějovice-Linz-Gmundner Pferdeeisenbahn, der Kaiser Ferdinands-Nordbahn, der Südbahn sowie der Kaiserin Elisabeth-Bahn (Westbahn). [2.4 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Thema dieser Arbeit ist die exemplarische Darstellung des österreichischen Eisenbahnbaus von 1825-1860 am Beispiel der Budweis-Linz-Gmundner Pferdeeisenbahn, der Kaiser Ferdinands-Nordbahn (KFNB), der Südbahn und der Kaiserin Elisabeth-Bahn (KEB). Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, nachzuweisen, dass in Franz Laurenz Riepls Eisenbahnentwurf von 1836 (Dwory-Triest) bereits alle oben genannten Eisenbahnen enthalten waren. Joseph Ritter von Gerstner plante in den Jahren 1807/08 eine Überlandstrecke im österreichischen Kaisertum, die von Franz Anton Ritter von Gerstner großteils gebaut und von Matthias Schönerer vollendet wurde. Dies war die erste Pferdeeisenbahn Österreichs die von Budweis nach Linz (1825-1832) führte und bis nach Gmunden (1834-1836) erweitert wurde. Die 196,7 km lange Pferdeeisenbahn bildete die Grundidee für das spätere Eisenbahnnetz, auf dem Riepl aufbaute. Als erste Lokomotiveisenbahn Österreichs folgte die KFNB, die Wien mit Krakau verband (1837-1856). Der südliche Teil der Donau lag im Interesse des Freiherrn von Sina. Er verfolgte die Ziele der Bahnlinien Wien-Raab-Gönyö und Wien-Gloggnitz. Die bis 1841 private Gründung und Finanzierung des Bahnbaus machte durch eine Wirtschaftskrise das Eingreifen durch den Staat notwendig. Die große vom Staat hervorgebrachte Strecke war die Südbahn: Mürzzuschlag-Graz-Cilli-Laibach-Triest (1842-1857). War die Budweis-Linz-Gmundner Pferdeeisenbahn vorwiegend mit dem Salztransport nach Böhmen ausgelastet, so wollte Riepl mit der Wien-Bochnia Eisenbahn eine verkehrstechnische Verbindung nach Nordosten zum mährisch-schlesischen Kohlenrevier, dem Industrierevier Witkowitz und den Salzlagerstätten im Raum um Bochnia schaffen. Die KEB wurde als letzte der vier Eisenbahnen wieder privat. Abschließend wird festgehalten, dass die Planung des Eisenbahnkonzeptes von Franz Laurenz Riepl sowohl im privaten Rahmen als auch auf staatlicher Seite realisiert wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

The topic of this diploma thesis is the exemplary depiction of the Austrian railway construction from 1825 to 1860 with the example of the Budweis-Linz-Gmunden horse-drawn railway, the Kaiser Ferdinands-Nordbahn (KFNB), the Southern Railway and the Kaiserin Elisabeth-Railway (KEB). The aim of this diploma thesis is to prove that Franz Laurenz Riepls railway plan of 1836 already included all the former mentioned railways. In 1807/08 a railway section line was planned by Joseph v. Gerstner in the former area of the Austrian Monarchy. This was then mainly constructed as well as built by Franz Anton v. Gerstner and it was finished by Matthias Schönerer. This was Austrias first horse-drawn railway which led from Budweis to Linz (1825-1832) and was extended to Gmunden (1834-1836). The 196,7 km long railway was the basis for the idea of the subsequent railway network Riepl built upon. As Austrias first locomotive railway the KFNB followed, which connected Vienna with Krakau (1837-1856). The southern part of the Danube lied in interest of Freiherr Sina. He sanctioned the aims of the railway lines Vienna-Raab-Gönyö and Vienna-Gloggnitz. Until the year 1841 the railway construction was privately founded as well as financed. Due to a financial crisis the interference of the government was inevitable. The most important line constructed and financed by the government was the “Südbahn”: Mürzzuschlag-Graz-Cilli-Laibach-Triest (1842-1857). The horse-drawn railway Budweis-Linz-Gmunden primarily used its capacity to transport salt to Böhmen. Riepl, however, wanted to establish with the Vienna-Bochnia railway a transport connection to the Northeast, to the Moravian-Silesia cole mine section, the industrial center of Witkowitz and to the salt mines in the region of Bochnia. The KEB was the last of the four railways to be privately financed again. In conclusion, Franz Laurenz Riepls plan of the railway concept was realized both in private setting as well as on governments side.