Titelaufnahme

Titel
Resilienzförderung und salutogenetisches Denken in der Seelsorge : Perspektiven der Hoffnung und Ermutigung in der pfarrlichen Krisen- und Notfallseelsorge / Gabriele Niederl
Verfasser/ VerfasserinNiederl, Gabriele
Begutachter / BegutachterinLadenhauf, Karl
Erschienen2015
Umfang97 Bl. : Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Notfallseelsorge / Resilienz / Salutogenese / Notfallseelsorge / Resilienz / Salutogenese / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-88574 Persistent Identifier (URN)
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Resilienzförderung und salutogenetisches Denken in der Seelsorge [1.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Resilienz und Salutogenese sind zwei Konzepte, die zurzeit in vielen Büchern und Artikeln, vor allem in den Bereichen der Medizin und Psychologie Eingang gefunden haben. In dieser Masterarbeit werden diese zwei Begriffe erklärt und ihre Herkunft und die relevanten Studien dazu vorgestellt. Mediziner und Psychologen orientieren sich dabei nicht an den Defiziten und kranken Anteilen, die Menschen in sich haben, sondern suchen nach positiven Möglichkeiten und Ressourcen.Die Fragestellung, die beantwortet wird, ist, ob Resilienzförderung und salutogenetisches Denken auch in der Seelsorge, speziell im Bereich der Notfallseelsorge, ihre Berechtigung haben. Dazu werden in weiteren Kapiteln die Dimensionen der Seelsorge und die Prinzipien und Theologie der Notfallseelsorge in den Blick genommen.Anhand der Schilderung und Aufschlüsselung einiger Fallbeispiele aus dem pfarrlichen Alltag wird dargestellt, dass Resilienzförderung und Salutogenese in der Seelsorge neue Perspektiven eröffnen. Heilende und befreiende Seelsorge, die mit dieser neuen Sichtweise leichter möglich ist, ist auch eine zentrale Aufgabe der Pastoralpsychologie. Sie ermöglicht uns, den Menschen, denen wir als SeelsorgerInnen begegnen, Ermutigung, Trost, Halt, Stärke und Zuversicht zu geben.Die Erkenntnis ist: Wenn wir mit einem salutogenetischen Blick auf Frauen, Männer und Kinder schauen, können wir Ressourcen, die noch vorhanden sind, aufspüren und stärken. Das ermutigt uns als Seelsorger nicht nur das Zerbrochene und Fragmentarische zu sehen, sondern auch den hellen, leichten und starken Aspekten Raum zu geben.

Zusammenfassung (Englisch)

Resilience and Salutogenesis are two concepts which have been recently introduced in numerous books, essays and articles, especially in the field of medicine and psychology. This master thesis deals with these concepts, explaining their origins and introducing relevant studies which were conducted on Resilience and Salutogenesis. By applying these concepts, medical scientists and psychologists do not look at the medical deficits of sick people, but try to find and use positive alternatives and resources. The main focus of this thesis is concerned with the question if promoting resilience and salutogenetical thinking can be used in the field of pastoral care, especially when it comes to spiritual welfare in emergency situations. Therefore, it is important to dedicate some chapters to the discussion of the dimensions of pastoral care, as well as the principals and theology of spiritual welfare in emergency cases.By analyzing some case studies, which happened in pastoral everyday-life, this thesis shows that applying Resilience and Salutogenesis in pastoral care can create new perspectives and, thus, making it easier to help people with spiritual needs. This is the central task of pastoral psychology, which shows ways to do pastoral care by encouraging, comforting, and by providing support, strength and hope. In conclusion, we can claim that we can find and strengthen resources that are still available within the human soul, if we apply salutogenetical principles to women, men and children. As a result, pastoral care is not just looking at the shattered and the fragmental, but looking at bright, gentle and strong aspects.