Titelaufnahme

Titel
Die Gesamtschule, die unendliche österreichische Debatte / Florian Gollowitsch
Verfasser/ VerfasserinGollowitsch, Florian
Begutachter / BegutachterinMoriz, Werner
Erschienen2015
Umfang137 Bl. : Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Gesamtschule / Österreich / Bildungssystem / Österreich / Gesamtschule / Online-Ressource / Österreich / Bildungssystem / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-88464 Persistent Identifier (URN)
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Die Gesamtschule, die unendliche österreichische Debatte [3.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit dem Thema „Die Gesamtschule, die unendliche österreichische Debatte“. Die zentrale Fragestellung setzt sich damit auseinander, welche rechtlichen, organisatorischen, strukturellen, politischen und pädagogisch-didaktischen Rahmenbedingungen für die Implementierung der Ge- samtschule ins österreichische Bildungssystem notwendig seien. Der Theorieteil der gegenständlichen Arbeit beinhaltet einen geschichtlichen Überblick, die Gesamt- schuldebatte betreffend, analysiert das österreichische Ergebnis von PISA 2012 und vergleicht dieses mit dem anderer europäischer Länder, deren Schulsystem die Ge- samtschule prägt. Darauffolgend rücken Wortmeldungen, Schlagzeilen und Wortge- plänkel der Großparteien unterschiedlicher heimischer Medien und österreichischer Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten in den Vordergrund der Arbeit. Diese ent- fachen die Diskussion um das österreichische Schulsystem hinsichtlich der Imple- mentierung der Gesamtschule von Jahr zu Jahr aufs Neue.Im empirischen Teil dieser Masterthesis wurden in einer qualitativen Erhebung sechs Expertinnen bzw. Experten aus dem Bildungsbereich interviewt. Themen waren die Debatte um die Gesamtschule, nötige Rahmenbedingungen für die Einführung, Vor- und Nachteile, die eine Implementierung nach sich ziehen würde, und die zukünftige Entwicklung, die Lehrer/innenbildung NEU, die eine baldige Einführung der Gesamt- schule ins österreichische Bildungssystem beeinflussen könnte. Die Ergebnisse der Expertinnen- bzw. Experteninterviews lassen sich wie folgt deuten: Die Gesamtschu- le sei ein gutes, faires und vor allem sozial gerechteres Schulsystem, dessen Einfüh- rung nicht von Machtspielchen einzelner Politiker oder Expertinnen und Experten missbraucht werden sollte.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis focuses on the topic “Gesamtschule, a never ending Austrian debate”. The main question sets out the legal, organizational, structural, political and pedagogical factors which would be necessary for implementing comprehen- sive schools into the Austrian educational system. The theoretical part contains a historical overview concerning the debate on the “Gesamtschule”, analyses the Austrian results of the PISA study 2012 and compares them with the results of other European countries, which have already established a comprehensive school system. The following part will have a closer look on articles and state- ments of Austrian political parties, the media and experts on education. Their opin- ions on the local educational system constantly evoke discussions on the imple- mentation of comprehensive schools.The empirical part features interviews with six experts who are connected to the area of education. The central topics of these interviews focus on the debate of the “Gesamtschule”, the general framework, the advantages and disadvantages for the implementation, its future development and the new teacher training system, which could influence the introduction of the comprehensive school into the Austri- an educational system.The results of the experts can be interpreted as follows: comprehensive schools are a good, fair and socially just school system, which shouldnt be misused by politicians or experts games of power.