Titelaufnahme

Titel
Entwicklung eines Analysensystems für alimentäre Antioxidantien auf Basis der Dünnschichtchromatographie unter Verwendung des DPPH-Radikals / vorgelegt von Marc Philipp Zechmeister
Verfasser/ VerfasserinZechmeister, Marc Philipp
Begutachter / BegutachterinMurkovic, Michael
Erschienen2015
UmfangVIII, 114 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Antioxidans / Lebensmittel / Dünnschichtchromatographie / Antioxidans / Lebensmittel / Dünnschichtchromatographie / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-87919 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklung eines Analysensystems für alimentäre Antioxidantien auf Basis der Dünnschichtchromatographie unter Verwendung des DPPH-Radikals [3.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Besonders in den letzten Jahrzehnten haben Antioxidantien viel Aufmerksamkeit in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit bekommen, was ihre Funktionen als wichtige Biomoleküle und als Nahrungsbestandteile mit möglichen Gesundheitsvorteilen betrifft. Abgesehen von universellen Analysenmethoden existieren mehrere verschiedene Assays und unzählige Modifikationen dieser Methoden um die „totale antioxidative Kapazität“ (TAC) in vitro zu messen. Eine der populärsten Methoden ist das DPPH-Assay, welches auf dem stabilen Radikal 2,2-Diphenyl-1-Pikryl-Hydrazyl und dessen Reaktion mit Radikalfängern basiert. Üblicherweise wird diese Reaktion am Spektrophotometer bei einer Wellenlänge von 517 nm verfolgt; allerdings ist die Methode in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit HPLC und Dünnschichtchromatographie gekoppelt worden. Darüber hinaus existieren umfangreiche Arbeiten zu den Mechanismen, den Wechselwirkungen und möglichen Einflüssen im klassischen Photometerassay. Zusätzlich wurde auch von spezifischen Effekten der stationären Phase auf die Reaktion berichtet.Die Ziele dieser Arbeit sind nun die existierenden Informationen zu Dünnschichtchromatographie-DPPH-Methode auszuwerten, den Einfluss verschiedenster Parameter auf die Methode zu bestimmen und diese zu optimieren, um eine reproduzierbare Vorgehensweise für die Analyse von Antioxidantien auszuarbeiten. Kinetik, Präzision und Kalibration der Methode und mögliche Fehlerquellen wurden ebenfalls zu einem bestimmten Grad untersucht.Besonderes Augenmerk wurde auf die Analyse von verschiedenen Kräutern und Gewürzen sowie auf die Catechine in grünem Tee gelegt.

Zusammenfassung (Englisch)

Particularly in the last decades, antioxidants have received a lot of attention in science and the general public regarding their roles as nutrients with potential health benefits and as important biomolecules. Apart from universal analytical methods, several different assays and countless modifications of these assays exist to analyse total antioxidant capacity (TAC) in vitro. One of the most popular is the DPPH assay, which is based on the stable radical 2,2-diphenyl-1-picrylhydrazyl and its reaction with radical scavengers. Normally, this reaction is observed in the spectrophotometer at a wavelength of 517 nm, but the method has been successfully combined with HPLC and thin layer chromatography in the past. A substantial body of work exits on the mechanisms, interactions and possible influences in the traditional photometric assay. However, unique effects of the stationary phase on the radical reaction have been reported. The aims of this study are to evaluate the existing information on the HPTLC-DPPH method, to determine the effects of various parameters of the method and optimize them to develop a reproducible approach for antioxidant analyses. Kinetics, precision, and calibration of the method as well as possible sources of error were also examined to certain extend.Particular focus was put on the analysis of different herbs and spices as well as on green tea catechins.