Titelaufnahme

Titel
Sprachminderheitenschutz auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene : Maßnahmen zur Förderung von Minderheiten in Italien und der Schweiz / vorgelegt von Eva Kassler
Verfasser/ VerfasserinKassler, Eva
Begutachter / BegutachterinHeinemann, Sabine
Erschienen2015
Umfang127 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Schweiz / Italien / Sprachliche Minderheit / Minderheitenrecht / Minderheitenpolitik / Sprachpolitik / Online-Ressource / Schweiz / Italien / Sprachliche Minderheit / Minderheitenrecht / Minderheitenpolitik / Sprachpolitik / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-87875 Persistent Identifier (URN)
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Sprachminderheitenschutz auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene [1.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Sprachminderheiten sind in der heutigen Gesellschaft mindestens genauso so präsent wie Mehrheitssprachen. Daher gilt ein besonderes Augenmerk der Arbeit dieser Minderheitengruppe. Dabei werden auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene vorhandene Maßnahmen und Förderungen näher erläutert. Zu Beginn zeigt ein historischer Überblick, wie die heutige mehrsprachige Schweiz entstand und warum in Italien eine so große Anzahl von Minderheitensprachen existiert. Neben menschenrechtlichen Grundlagen ist auf europäischer Ebene vor allem die „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ zu nennen. Die EU setzt sich bewusst für die mehrsprachige Union ein und fördert diese durch zahlreiche Projekte. Für viele Mitgliedsländer war die Charta Basis für die nationale Gesetzgebung. So wurde in Italien durch das Minderheitenschutzgesetz (Legge 482/1999) auch schwachen Minderheiten ein Schutz gewährt. In der Schweiz wird dieser durch das Sprachengesetz und die Sprachenverordnung des Bundes bzw. den Kantonsverfassungen festgelegt. Die Umsetzung erfolgt in beiden Ländern auf regionaler Ebene. Durch das Autonomiestatut von einzelnen Regionen sind in Italien aber starke Minderheiten dennoch besser geschützt und werden im alltäglichen Bereich auch besser gefördert. Da sowohl in der Schweiz als auch in Italien das Italienische - je nach Betrachtung - einmal Mehrheit und einmal Minderheit darstellt, wird auch auf die sprachliche Situation näher eingegangen.

Zusammenfassung (Englisch)

Nowadays the language used by the minority of the population of a country is just as important as the language of the majority. This thesis will pay special attention to the minority groups and how they are protected on a European, national and regional level. This thesis will cover a short historical overview on how multilingual Switzerland was created and also why there are a lot of minority languages in Italy. Following a brief historical background, the “European Charter for Regional or Minority Languages” which is very important in Europe for the protection of those minorities, is explained. The EU supports lots of projects and tries to keep up a multilingual union. The Charter , a law implemented in the EU in 2001 to protect language minorities, was the basis for national laws for many member states of the EU as well as Italy. Because of that the weak minorities are protected by the minority protection act “Legge 482/1999”. In Switzerland, this is determined by a special language law/ regulation and the cantonal constitutions.The observing and realization of those laws in Switzerland and Italy are the tasks of regional authorities, but due to the autonomy of some regions the Italian minority is better protected and receives better support in their daily lives. The linguistic situation will be discussed further since in Switzerland and Italy the Italian language represents the minority and majority respectively depending on the point of view.