Titelaufnahme

Titel
Die Geschichte des Slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt / vorgelegt von Stefan Godec
Verfasser/ VerfasserinGodec, Stefan
Begutachter / BegutachterinKonrad, Helmut
Erschienen2015
Umfang104 S. : Zsfassungen (2 Bl.) + CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterBundesgymnasium für Slowenen / Geschichte / Bundesgymnasium für Slowenen / Geschichte / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-87690 Persistent Identifier (URN)
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Die Geschichte des Slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt [1.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt das Ziel, die Geschichte des Slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt darzustellen. Die ersten Forderungen bezüglich der Gründung gehen auf das Jahr 1947 zurück. Mit der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages und dem darin enthaltenen Artikel 7 wurde die rechtliche Grundlage für die schlussendlich im Jahr 1957 erfolgte Gründung des Gymnasiums gelegt. Der Unterricht am Slowenischen Gymnasium startete im Schuljahr 1957/58 mit 101 SchülerInnen. Die Schule war aufgrund des Fehlens eines eigenen Schulgebäudes in den Räumlichkeiten des Gymnasiums Lerchenfelderstraße in Klagenfurt untergebracht. Dies führte dazu, dass der Unterricht bis zur Errichtung des eigenen Schulgebäudes im Jahr 1975, 18 Jahre lang ausschließlich am Nachmittag stattfinden konnte. Neben dem bestehenden Platzmangel sah sich die Schule in den Anfangsjahren auch mit Problemen wie dem Fehlen geeigneter Lehrbücher oder dem vorherrschenden LehrerInnenmangel konfrontiert. Die Bezeichnung „Slowenisches Gymnasium“ wurde gegen den Willen der Volksgruppenvertreter von deutschnationalen Organisationen in Kärnten durchgesetzt. Diese glaubten nicht an die Überlebensfähigkeit der Schule. Die Schule entwickelte sich jedoch in Bezug auf die Anmeldezahlen der SchülerInnen äußerst positiv und im Laufe der Zeit kam es auch zu einer Veränderung der Sozialstruktur der SchülerInnen. Die Schule an sich durchlebte einen Wandel hin von einem reinen Volksgruppengymnasium zu einer offenen, regionalen bzw. überregionalen Bildungsinstitution. Außerdem änderte sich auch die Sichtweise der deutschsprachigen Mehrheitsbevölkerung auf das Gymnasium. Vor allem die geänderten politischen Verhältnisse in Slowenien sowie der EU-Beitritt Sloweniens führten zu einer Aufwertung der slowenischen Sprache und in weiterer Folge auch dazu, dass immer mehr deutschsprachige Eltern ihre Kinder am Gymnasium anmelden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis aims to present the history of the Slovenian school in Klagenfurt. The first demands regarding the establishment date back to 1947. With the signing of the Austrian State Treaty and its Article 7 provided the legal basis for the schools establishment in 1957. Classes at the Slovenian school started in the school year of 1957/58 with 101 students. Due to the lack of a separate school building, the school was housed in the premises of the school Lerchenfelderstraße in Klagenfurt. This meant that classes could take place until the establishment of their own school building in 1975, for 18 years exclusively in the afternoon. In addition to the lack of space, the school faced problems such as the lack of appropriate textbooks or the prevailing teacher shortage in the early years. The term "Slovene Gymnasium" was enforced against the will of the minority group representatives of German national organizations in Carinthia, who did not believe in the viability of the school. However, the school has developed extremely positively in terms of the registration numbers of students and over time, a change in the social structure of the students has developed. The school itself has undergone a transformation from a pure ethnic group facility towards an open, regional and national institution. In addition, the perspective of the German-speaking majority population in the school has changed. Especially the political situation in Slovenia and the EU-accession of Slovenia has led to an appreciation of the Slovenian language and subsequently to an increasing number of German speaking parents registering their children at the school.