Titelaufnahme

Titel
Die Gütigkeitsdauer von Gutscheinen im deutschen und österreichischen Recht / vorgelegt von Anna-Maria Brandstädter
Verfasser/ VerfasserinBrandstädter, Anna-Maria
Begutachter / BegutachterinLurger, Brigitta
Erschienen2015
UmfangVI, 48 Bl., Bl. VII - XIII : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Deutschland / Gutschein / Gültigkeit / Recht / Österreich / Deutschland / Gutschein / Gültigkeit / Recht / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-87658 Persistent Identifier (URN)
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Die Gütigkeitsdauer von Gutscheinen im deutschen und österreichischen Recht [1.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Die Gültigkeitsdauer von Gutscheinen im deutschen und österreichischen Recht“ Mit deren immer größer werdenden Beliebtheit ergeben sich auch einige Fragen. Vor allem jene nach der Gültigkeitsdauer hat praktische Bedeutung. Grundsätzlich richtet sie sich nach den geltenden Vorschriften über die Verjährung. Aus den besprochenen Entscheidungen wird ersichtlich, dass sich die Gerichte zu Beginn immer der Frage nach der Einschränkung der Verjährungsfristen widmen. Dabei kommt es auf die Rechtsstellungen der Vertragspartner an. Sind sie annähernd gleich stark, wird eine Kürzung als zulässig erachtet. Häufig sind Verjährungsklauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verkäufers enthalten. Die betreffenden Bestimmungen unterliegen dann, sowohl nach deutschem als auch nach österreichischem Recht, einer Inhaltskontrolle. Dabei ist zu beachten, dass vorgenommene Befristungen dann nicht zulässig sind, wenn es zu einer unangemessenen Benachteiligung des einen Vertragspartners kommt. Kann diese Benachteiligung nicht durch besondere Gründe sachlich gerechtfertigt werden, ist die Befristung unwirksam. In diesem Fall leben die gesetzlich vorgesehenen Fristen wieder auf. Welche Gründe konkret für die sachliche Rechtfertigung herangezogen werden können, wird im Anschluss festgestellt. Untersucht wird auch die Frage nach einer minimalen Frist für die Herabsetzung.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the issue of the `Validity period of coupons in the German and Austrian law`. With their growing popularity also arise some questions. Especially the one concerning the validity period has practical significance. The answer to this question is based on the applicable rules of the period of prescription. From the discussed decisions it is obvious that the courts always start answering the question about the limitation of the period of prescription, which depends on the legal status of the affiliates. If their legal status is nearly equivalent a limitation is considered admissible. Often the prescription terms are included in the sellers general terms and conditions. In the Austrian as well as in the German law, the concerned provisions are then liable to a content control. It should be noted that limitations will not be admissible if there is an unreasonable disadvantage for one affiliate. If the disability cant be objectively justified by particular reasons, the time limit is ineffective and the statutory deadlines revive. Which reasons concretely can be used for objective justification is found in the following part. Also the question of a minimum period for the reduction shall be answered.