Titelaufnahme

Titel
Herausforderungen für Frauen in Führungspositionen : eine kritische Betrachtung inklusive Handlungsempfehlungen / Claudia Hackl
Verfasser/ VerfasserinHackl, Claudia
Begutachter / BegutachterinStock, Michaela
Erschienen2015
UmfangIII, 82 Bl. : Zsfassungen ( 2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Frau / Führungskraft / Frau / Führungskraft / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-87610 Persistent Identifier (URN)
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Herausforderungen für Frauen in Führungspositionen [0.98 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist in Österreich nach wie vor sehr niedrig, wodurch wesentliche Wettbewerbsvorteile für Unternehmen und den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich verloren gehen. Trotz bedeutender Vorteile, die mit Geschlechterdiversität in Führungsetagen verbunden wären, existieren zahlreiche Barrieren, die Frauen an ihrem Aufstieg hindern. Daraus ergibt sich für die vorliegende Masterarbeit die zentrale Forschungsfrage, welche Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Im zweiten Kapitel wird die aktuelle Situation von Frauen im Zusammenhang mit Führung grundlegend dargestellt. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Existenz und die Wirkung von Rollenbildern bzw. Stereotypen sowie die Darstellung von geschlechterspezifischen Unterschieden hinsichtlich Führungsmotivation, Führungsverhalten und Entlohnung gelegt. Im anschließenden Kapitel werden die Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen analysiert. Dabei werden zuerst allgemeine Erklärungsversuche zum Phänomen der gläsernen Decke aufgegriffen und danach explizit externe und interne Barrieren im Detail analysiert. Um das Kapitel abzurunden, wird aufgezeigt, warum eine Gleichstellung der Geschlechter von großer Bedeutung ist. Im darauffolgenden Kapitel wird anhand eines Ländervergleichs gezeigt, dass Länder wie Norwegen und Finnland bereits Wege gefunden haben, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Dadurch sollen Unterschiede zu Österreich deutlich gemacht werden. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden im abschließenden Kapitel Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung der unterschiedlichen Barrieren und potenzielle Lernchancen von den Ländern Norwegen und Finnland abgeleitet. Um allen Barrieren wirksam entgegenwirken zu können, werden Handlungsempfehlungen für die Politik bzw. Gesellschaft, für die Unternehmen und für die Frauen selbst abgeleitet.

Zusammenfassung (Englisch)

The percentage of women in leading positions in Austria is still very low, which leads to a loss of essential competitive advantages for companies and Austria as a location for business. Despite the fact that a lot of advantages could be linked with gender diversity in leadership, a lot of barriers exist, which hinder women to be promoted. Therefore, this master thesis asks the research question of which recommendations for actions could be deduced to increase the share of women in leading positions. In the second chapter the current situation of women connected with leadership will be illustrated basically, focusing on the existence and the effects of role models respectively stereotypes and the illustration of gender-specific differences in leadership motivation, leadership behavior as well as remuneration. The following chapter deals with the reasons for underrepresentation of women in leading positions. First, general attempts are used to explain the glass ceiling effect. As a next step external and internal barriers will be analyzed in detail. Moreover, the importance of gender equality will be demonstrated. The last chapter outlines on the basis of a comparison between countries, that Norway and Finland have already found ways to increase the percentage of women in leading positions. Differences to Austria are highlighted in this context. As a result of these findings, recommendations for action to fight the existing barriers and learning opportunities, using Norway and Finland as role model, will be deduced. To fight all barriers in an efficient way, recommendations for action will be deduced for politics respectively society, for companies and for women themselves.