Titelaufnahme

Titel
Naturrechtslehre im späten 18. und im 19. Jahrhundert, insbesondere in Österreich / vorgelegt von Gerald Esterer
Verfasser/ VerfasserinEsterer, Gerald
Begutachter / BegutachterinWesener, Gunter
Erschienen2015
Umfang67 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Naturrecht / Österreich / Naturrecht / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-87474 Persistent Identifier (URN)
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Naturrechtslehre im späten 18. und im 19. Jahrhundert, insbesondere in Österreich [0.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Ausformungen und Inhalten des Naturrechts innerhalb der Universitätslehre im späten 18. und im 19. Jahrhundert.Zum besseren Verständnis der verfassten Arbeit wird zu allererst das Naturrecht, dessen Geschichte und die Beziehungen zu anderen Systemen, wie dem Rechtspositivismus, dargestellt. Dabei wird versucht das Naturrecht auch in einem rechtsphilosophischen Sinne zu erklären. Es folgt ein historischer Abriss der beiden Jahrhunderte, angefangen mit der Habsburgerzeit unter Kaiserin Maria Theresia und dem aufgeklärten Absolutismus, über die Entstehung humanistischer und revolutionärer Ideen, bis hin zum Revolutionsjahr 1848 und dessen Folgen.Im Anschluss daran gibt die vorliegende Arbeit eine Übersicht über die wichtigsten Vertreter der Naturrechtslehre in Österreich. Skizziert werden hierbei die Lebenswege der einzelnen Persönlichkeiten, ihre Leistungen im universitären und staatsdienstlichen Bereich und ihre Arbeiten an den Gesetzeskodifikationen dieser Zeit. Die darauffolgenden Kapitel befassen sich mit den Universitäten in Graz, Innsbruck und Wien. Dem Leser wird neben einem Einblick in die Geschichte der einzelnen Universitäten, vor allem auch die Ausgestaltung der Lehre und die Besetzung der Lehrstühle, innerhalb der jeweiligen Universität, näher gebracht. Auf die Einführung des Naturrechts als Lehrfach, die Besetzung der naturrechtlichen Lehrkanzeln und die Abschaffung derselben wurde hierbei besonders eingegangen.Eine Übersicht der stattgefundenen Studienreformen, angefangen mit der Studienordnung von 1753 bis hin zur Studienreform von Thun-Hohenstein, stellt den Abschluss dieser Arbeit dar.

Zusammenfassung (Englisch)

The present paper deals with the content and the manifestations of the doctrine of natural law within the university teaching in the late 18th and the 19th century, primarily on Austrian universities. The first part of this paper presents the doctrine of natural law itself, its history and its relationship with the legal positivism - in order to facilitate the understanding of the following chapters. It seemed important to consider the doctrine of natural law also from the philosophical point of view.The following is an historical overview of two centuries, starting with the Habsburg era, Empress Maria Theresa and the era of Enlightened Despotism, about the emergence of humanistic and revolutionary ideas through to the revolutionary year of 1848 and its consequences. Following this, the paper gives an overview of the most important representatives of the doctrine of natural law in Austria. It outlines the lives of individual personalities, their achievements in the academic and public sector, as well as their work on the codifications of that time. The subsequent chapters deal with the implementation of the doctrine of natural law in the curriculum for legal studies on the universities Graz, Innsbruck and Vienna, it shows the different ways of introducing the doctrine of natural law as an individual subject and the various ways it is implemented by the individual heads of the departments of natural law and shortly outlines the careers of these academics. Thus the reader gains an insight into the history of these universities.The closing chapters outline the reforms that took place between the 1753s and the reform „Thun Hohenstein“, primarily considering the development of the doctrine of natural law.