Titelaufnahme

Titel
The prohibition of perfidy in international humanitarian law / Charlotte Genschel
Verfasser/ VerfasserinGenschel, Charlotte
Begutachter / BegutachterinOberleitner, Gerd
Erschienen2015
UmfangIII, 73 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Perfidieverbot / Humanitäres Völkerrecht / Perfidieverbot / Humanitäres Völkerrecht / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-86991 Persistent Identifier (URN)
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The prohibition of perfidy in international humanitarian law [0.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es scheint eher paradox, allerdings ist es evident, dass es selbst für Zeiten der Kriegsführung immer einen gewissen Verhaltenskodex gegeben hat. Einen Kodex, der Kombattanten führen soll, indem er diverse Verhaltensregeln aufstellt. Im Mittelalter war es das Prinzip der Ritterlichkeit, das ein Minimum an Anstand und Vertrauen zwischen Gegnern etablieren sollte. Heute ist das Prinzip der Ritterlichkeit unter anderem in dem Perfidieverbot des humanitären Völkerrechtes verankert. Diese Arbeit wird die Entwicklung des Perfidieverbotes über die Jahre analysieren. Dabei wird besonders die Fortentwicklung des Verbotes von rechtshistorischen Werken bis zur heutigen Kodifikation in den Genfer Konventionen durchleuchtet. Die Frage, ob das Überdeterminieren von Normen positive Auswirkungen auf die Anwendung dieser Normen hat wird bearbeitet. Folglich wird der Anwendungsbereich des Perfidieverbotes in der heutigen Zeit untersucht; hierbei werden Grauzonen und Unklarheiten der Regulierung aufgewiesen und letztendlich sein Status als Völkergewohnheitsrecht in Frage gestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

It seems rather paradox that for times of warfare it can be observed that there has always been some kind of code of conduct that is supposed to guide combatants by setting behavioural rules. In medieval times it was the principle of chivalry that was meant to establish a minimum level of decency and trust between adversaries. Nowadays, this code of conduct is inter alia enshrined in the prohibition of perfidy within the Geneva Conventions. This paper will analyse how the prohibition of perfidy has been developed over the years. The prohibitions evolvement from early legal texts to todays codification will be meticulously assessed. Question arising being, whether over stipulation of principles in legal texts might rather be harmful then helpful, as they might narrow the scope of application of the prohibition tremendously. Ultimately, the narrowing of the prohibitions scope of application will lead to the question whether the prohibition of perfidy is still of actual relevance in todays warfare and if it is, whether it can be seen as international customary law. Along the way challenges and ambiguities within the prohibition and arising controversies to it may be disclosed.