Titelaufnahme

Titel
Die Produktpiraterie und ihre Konsequenzen / Julia Prem
Verfasser/ VerfasserinPrem, Julia
Begutachter / BegutachterinReichmann, Gerhard
Erschienen2015
UmfangVII, 65 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Produktpiraterie / Produktpiraterie / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-86893 Persistent Identifier (URN)
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Die Produktpiraterie und ihre Konsequenzen [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist die Darstellung der rechtlichen und wirtschaftlichen Maßnahmen, die effektiv gegen die Produktpiraten gesetzt werden können. Seit Jahren stellt die Produktpiraterie ein massives, globales Problem dar und bedroht nicht nur die Volkswirtschaften, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen weltweit. Zur Verdeutlichung der massiven wirtschaftlichen Auswirkungen fließt aktuelles Zahlenmaterial der österreichischen Zollbehörden ein. Da die meisten vom österreichischen Zoll aufgegriffenen Piraterieprodukte aus China stammen, wird besonderes Augenmerk auf die dort vorherrschenden Gegebenheiten gelegt. Die Ergreifung rechtlicher Maßnahmen stellt zwar einen ersten Schritt im Kampf gegen die chinesischen Produktpiraten dar, allerdings bedeutet die Eintragung von Schutzrechten in China aufgrund der kulturellen Besonderheiten nicht eo ipso, dass deren Durchsetzung einfach zu bewerkstelligen ist. Zur besseren Veranschaulichung wird zwischen ex ante Maßnahmen, die bereits vor der Verletzung von geistigen Eigentumsrechten zum Einsatz kommen können, und ex post Maßnahmen, die nach der Schutzrechtsverletzung gesetzt werden können, unterschieden. Zudem werden auch die nicht-rechtlichen Maßnahmen erörtert, die von Unternehmen zur Bekämpfung der Produktpiraterie verfolgt werden können. In diesem Zusammenhang werden betriebswirtschaftliche Maßnahmen zur Abwehr von unternehmensexternen und unternehmensinternen Angriffen näher erläutert und insbesondere die Bedeutung der Entwicklung einer eigenen Anti-Produktpiraterie-Strategie aufgezeigt. Erfolgreiche Unternehmen schützen ihre Produkte nicht nur mit eingetragenen Schutzrechten, sondern setzen zusätzlich auf eine Anti-Produktpiraterie-Strategie, die durch ihr frühes Eingreifen in der Regel eine effektive und effiziente Maßnahme darstellt.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this Master Thesis is to outline the legal and economic measures against Product Piracy. Over the past few years Product Piracy has become a massive and global problem for economies and the competitiveness of companies worldwide. According to a report published by the Austrian customs authorities most of the counterfeit products originate from China. Therefore this thesis focuses on Chinese counterfeit products. Nevertheless taking legal actions is not satisfying as cultural circumstances make it extraordinarily difficult for Right holders to enforce their Intellectual Property Rights in China. Moreover, it is distinguished between ex ante measures used prior to the violation of Intellectual Property Rights and ex post measures used after the violation of Intellectual Property Rights has occured. Additionally the illustration of economic measures against a company's internal and external risks as well as the significance of developing an anti-counterfeiting strategy will be pointed out as non-legal measures against Product Piracy. The products of successful companies are not only protected by Intellectual Property Rights but also by well thought out anti-counterfeiting strategies. A strategy of that kind enables a company to interfere as early as necessary in order to cope with counterfeit products.