Titelaufnahme

Titel
Neue, unverbindliche Formen der Freiwilligenarbeit im Katastrophenschutz / Sarah Rosa Sophie Aldrian
Verfasser/ VerfasserinAldrian, Sarah Rosa Sophie
Begutachter / BegutachterinGrossmann, Gerhard
Erschienen2015
Umfang145 S. : Zsfassung ( 1 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Ehrenamtliche Tätigkeit / Katastrophenschutz / Ehrenamtliche Tätigkeit / Katastrophenschutz / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-86837 Persistent Identifier (URN)
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Neue, unverbindliche Formen der Freiwilligenarbeit im Katastrophenschutz [1.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit neuen, unverbindlichen Formen der Freiwilligenarbeit im Katastrophenschutz, die im Laufe der letzten Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse und einer quantitativen Online-Befragung wurden die Mitglieder des „Team Österreich“ und die TeilnehmerInnen der „Facebook-Seiten zum Thema Hochwasser“ in Österreich untersucht. Theoretische Grundlage bildeten dabei soziologische Modernisierungs- und Organisationstheorien. Wie diese Initiativen entstehen, welche Personen sich in ihnen engagieren, was sie dazu motiviert, sich bei Einsätzen zu beteiligen, welchen Beitrag diese Initiativen zum Katastrophenschutz leisten und wie sie sich von formalen Einsatzorganisationen unterscheiden, waren die zentralen Forschungsfragen dieser Untersuchung. Dabei konnte unter anderem festgestellt werden, dass es erhebliche Unterschiede zwischen formalen Einsatzorganisationen im Katastrophenschutz und den informellen Initiativen hinsichtlich soziodemografischer Merkmale der HelferInnen und deren Motivation, sich freiwillig zu engagieren, gibt. Allgemeine Aussagen über informelle Initiativen im Katastrophenschutz können jedoch nicht getroffen werden, da sie in der Struktur und den sozialen Profilen selbst sehr unterschiedlich zusammengesetzt sind. Im Zuge dieser Masterarbeit konnten neue und interessante Erkenntnisse bezüglich informeller Freiwilligenarbeit gewonnen werden. Trotzdem bleibt letztere noch relativ unerforscht. Diese Arbeit kann somit als Anregung dienen, weitere Forschungen in diesem Bereich durchzuführen.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the present Thesis is to give insights into new non-binding forms of voluntary work in the field of disaster control, which have become increasingly important over the last few years. By means of a qualitative content analysis and a quantitative online survey, the members of “Team Österreich” (“Team Austria”) and special Facebook pages dealing with floods were questioned. The theoretical basis for this was provided by both sociological modernization and organizational theories. The main research questions were first, how such initiatives are formed, who joins them and with what motivation this is done. Second, it was investigated into which contribution these initiatives make with regard to disaster control and third, what their differences are when compared to formal organizations. Thereby, it emerged that there indeed exist significant differences between formal and informal organizations in the field of catastrophic control, especially with regard to the members socio-demographic characteristics as well as their motivation to do voluntary work. However, one cannot make general assumptions with regard to informal initiatives in the field of disaster control because they greatly differ among themselves, e.g. concerning their structure and social profiles. This Master Thesis was, however, able to shed new light on informal voluntary work. Still, the latter remains a rather unexplored area, and this Thesis might indeed provide an impetus to conduct further research in this field.