Titelaufnahme

Titel
Förderung tansanischer Schulkinder durch psychomotorische Interventionen. : ein Beitrag zur Selbstkonzeptentwicklung von Straßen- und Waisenkindern / vorgelegt von Tobias Johannes Heller
Verfasser/ VerfasserinHeller, Tobias Johannes
Begutachter / BegutachterinPaletta, Andrea
Erschienen2015
Umfang98 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Text dt., teilw. engl.
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Tansania / Kind / Obdachlosigkeit / Psychomotorische Erziehung / Tansania / Kind / Obdachlosigkeit / Psychomotorische Erziehung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-86760 Persistent Identifier (URN)
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Förderung tansanischer Schulkinder durch psychomotorische Interventionen. [2.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thema der Arbeit ist es, einen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu leisten, welcher anstatt durch finanzielle Mittel, durch die Aufbereitung von relevantem Wissen an die bedürftige Zielgruppe geschieht. Zielgruppe dieser Arbeit sind tansanische Straßen- und Waisenkinder. Für sie wird eine Sammlung mit psychomotorisch angewendeten Übungen erstellt, welche einen positiven Einfluss auf deren motorische, kognitive und emotional-soziale Entwicklung haben sollen. Im Speziellen soll durch die Übungen auf das Selbstkonzept der Kinder eingewirkt werden. Die einführenden Kapitel über Tansania und über die Schule ‚East African Orphan and Street Childrens Home‘ dienen zur Beschreibung des Lebensraums dieser Kinder, das darauffolgende Kapitel Psychomotorik bildet die Grundlagen für das gleichnamige entwicklungsfördernde Konzept. Die drei genannten Kapitel legen das Fundament, welches zur Erstellung der Übungssammlung im letzten Kapitel verwendet wird.Mittels Literaturanalyse bisheriger Veröffentlichungen zur Zielgruppe wird die These überprüft, ob die Kinder ein negatives Selbstkonzept aufweisen. Aufgrund der geringen Anzahl an Veröffentlichungen zur Zielgruppe ist die Aussagekraft der Literatur limitiert. Insgesamt besteht jedoch laut Literatur eine realistische Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder eine Risikogruppe für ein negatives Selbstkonzept darstellen. Es werden Übungen gewählt, welche einerseits auf relevante Lebensthemen der Kinder und andererseits auf eine positive Beeinflussung ihres Selbstkonzepts ausgerichtet sind. Die Themenbereiche werden wiederum mittels Literaturanalyse ermittelt. Das Produkt dieser Diplomarbeit ist eine Übungssammlung zur Selbstkonzeptentwicklung tansanischer Straßen- und Waisenkinder in englisch. Diese wurde zum sofortigen Einsatz für deren Lehrer konzipiert, dass heißt Sprach- bzw. Bildungsniveau wurde auf das Setting vor Ort angepasst.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is a contribution to the development cooperation between industry- and developing countries. While most development assistance is carried out by funding, there is the alternative to choose, edit, translate and forward relevant knowledge to the ones in need as it done in the paper.Target group are Tanzanian orphans and street children. For them, a collection of psychomotor exercises is created in order to positively influence their motoric, cognitive and emotional-social development when being used. In particular, the exercises are designed to influence the self-concept of the children.The two introducing chapters about Tanzania and the school ‘East African Orphan and Street Childrens home serve the purpose to describe the living environment of the children. The following chapter ‘Psychomotorik builds the base of the development promoting concept of the same name. The three mentioned chapters are used as foundation for the creation of the exercise collection in the last chapter.Via literature analysis of publications about the target group the assumption is verified, whether these children show indicators for a negative self-concept. Since the number of publications about the group is relatively small their validity is rather limited. However, overall they tend to reinforce the assumption that these children have an increased chance of having a negative self-concept. Exercises are chosen, that are oriented on relevant topics within the childrens lives on the one hand and serve the purpose to positively influence the self-concept on the other hand. The topics within the childrens lives once again are determined via literature analysis.Product of this diploma thesis is a collection of exercises to develop the self-concept of Tanzanian orphans and street children in English. It was conceived for the immediate usage of the childrens teachers, which means that the level of language and education was adapted to the local setting.