Titelaufnahme

Titel
Antragslegitimation und Parteistellung im Säumnisbeschwerde- und Fristsetzungsverfahren / vorgelegt von Alexander Krasser
Verfasser/ VerfasserinKrasser, Alexander
Begutachter / BegutachterinStöger, Karl
Erschienen2015
UmfangVIII, 49 Bl., Bl. IV - XII : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Säumnis / Beschwerde / Verwaltungsgerichtsbarkeit / Österreich / Säumnis / Beschwerde / Verwaltungsgerichtsbarkeit / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-86742 Persistent Identifier (URN)
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Antragslegitimation und Parteistellung im Säumnisbeschwerde- und Fristsetzungsverfahren [0.6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit 1. Jänner 2014 wurde die Verwaltungsgerichtsbarkeit in Österreich durch die Verwaltungsgerichtsbarkeitsnovelle 2012 (BGBl I 2012/51) im Bereich des Rechtsschutzes einschneidend reformiert. Diese Veränderung manifestierte sich vor allem in der Schaffung einer neuen Struktur der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Zahlreiche Institutionen, wie zB der Asylgerichtshof oder die unabhängigen Verwaltungssenate in den Ländern, wurden abgeschafft und deren Aufgaben von Bundes- und Landesverwaltungsgerichten übernommen. Diese Arbeit fokussiert sich vor allem auf die durch die Novelle hervorgerufenen Änderungen der behördlichen und gerichtlichen Säumnis mit Bezug auf Antragslegitimation bzw Parteistellung. Um die Unterschiede herauszuarbeiten wird zuerst ein Vergleich zwischen alter und neuer Rechtslage im Säumnisbeschwerdeverfahren angestellt, indem auf die jeweils notwendigen Prozessvoraussetzungen zur Zulässigkeit der Säumnisbeschwerde eingegangen wird. In diesem Zuge wird auch der nun eingeschränkte Anwendungsbereich des Devolutionsantrags ausgelotet. Des Weiteren wird auf das neugeschaffene Rechtsschutzinstrument gegen gerichtliche Säumnis, den Fristsetzungsantrag, eingegangen. Zum Schluss der Arbeit werden sowohl Säumnisbeschwerde- als auch Fristsetzungsverfahren unter der Prämisse, dass mehr als eine Partei am Verfahren beteiligt ist, beleuchtet.

Zusammenfassung (Englisch)

On January 1st, 2014, the system of administrative jurisdiction in Austria was amended considerably (Federal Gazette I 2012/51) within the field of legal protection. This modification manifested itself in the establishment of a new structure of administrative jurisdiction. Many institutions, e.g. the court of asylum or the independent senates of administration in the provinces, have been abolished and their areas of responsibilities have been undertaken by the federal and provincial administrative tribunals. This diploma thesis focuses mainly on how the amendment has changed the dealings with administrative and judicial delay relating to the legitimisation of petitions and legal standing respectively. To show the differences, a comparison is made between the old and new legal status of the delay complaints procedure by elaborating on the procedural requirements necessary for the admissibility of the complaints. As part of this analysis, the now limited scope of devolution application will be further described. Moreover, the newly created instrument for legal protection against judicial delay, the petition for setting a deadline, is illustrated. At the end of the thesis, both procedures will be analyzed starting from the premise that more than just one party is included in the proceedings.