Titelaufnahme

Titel
Die Romanisten und Germanisten in der Rechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts / vorgelegt von Christina Strasser
Verfasser/ VerfasserinStrasser, Christina
Begutachter / BegutachterinWesener, Gunter
Erschienen2015
UmfangVII, 63 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Historische Rechtsschule / Historische Rechtsschule / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-86736 Persistent Identifier (URN)
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Die Romanisten und Germanisten in der Rechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts [0.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thema der vorliegenden Arbeit ist das Leben und Werk der wichtigsten und bekanntesten Romanisten und Germanisten der Historischen Rechtsschule. Ausgangspunkt ist der Beginn des 19. Jahrhunderts. Ein kurzer Überblick über diese Epoche soll Einblick in diese Zeit geben. Der nächste Abschnitt stellt das Leben der beiden Schulgründer Carl Friedrich von Savigny und Karl Friedrich Eichhorn da. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit richtet sich auf die Darstellung der folgenden Vertreter. Karl Friedrich Eichhorn, der als „Vater der deutschen Rechtsgeschichte“ gilt, trug mit seinem Lebenswerk Maßgebliches zur Entwicklung des germanistischen Zweiges der Historischen Rechtsschule bei. Einer der berühmtesten Vertreter und Verfechter der Germanistik war Georg Beseler. Er war Hauptbeteiligter am zweitgrößten Gelehrtenstreit dieser Zeit. Jacob Grimms Werke sind weniger bekannt als andere dieser Epoche. Er zeichnete sich aber durch seine Materialiensammlung und Rechtssprachgeschichte aus. Einer der späteren Vertreter der Germanisten war Otto von Gierke. Bemerkenswert sind seine Monographien, mit welchen er ein Lebenswerk von 10.000 Seiten schuf. Georg Friedrich Puchta war als Nachfolger Savignys der einflussreichste Romanist. Er gilt als Begründer der Begriffsjurisprudenz. Bernhard Windscheid zeichnete sich durch Pflichtbewusstsein und seine Liebe zum Unterrichten aus. Mit seinem Pandektenlehrbuch hatte er großen Einfluss auf das BGB. Heinrich Dernburg war ein sehr ehrgeiziger Jurist. Sein Lebensziel war es an der Universität Berlin zu lehren. Viele seiner Werke schrieb er um seinen Hörern ein Lehrbuch an die Hand zu geben. Ein weiterer Vertreter der Romanistik war Ludwig Arndts von Arnesberg. Dank ihm kamen die Lehren der Historischen Rechtsschule und die Pandektenwissenschaft nach Österreich. Abschließend wird auf den scharfen Gegensatz zwischen Romanisten und Germanisten, sowie auf die „neue Zusammenarbeit“ eingegangen.

Zusammenfassung (Englisch)

Topic of this thesis is the life and work of the most important and famous romanists and germanists of the historical school of the jurisprudence. The starting point is the beginning of the 19th century. A brief overview of this era is to provide an insight into this time. The next section presents as the lives of two school founder Carl Friedrich von Savigny and Karl Friedrich Eichhorn. The main focus of this work is the representation of the following representatives. Karl Friedrich Eichhorn, who is considered the "father of german legal history", contributed with his life's work to the development of the historical school of jurisprudence. One of the most famous representatives and advocates of the germanists was Georg Beseler. He was a major participant in the second largest scholarly controversy this time. Jacob Grimm's works are less well known than others of this era. He was distinguished by its materials collection and legal history of language. One of the later representatives of the German studies was Otto von Gierke. Noteworthy are his monographs, with whom he created a life's work of 10,000 pages. Georg Friedrich Puchta was the most influential linguist as successor Savigny. He is considered the founder of conceptual jurisprudence. Bernhard Windscheid was characterized by a sense of duty and his love for teaching. With its Pandektenlehrbuch he had great influence on the German Civil Code. Heinrich Dernburg was a very ambitious lawyer. His life goal was to teach at the University of Berlin. Many of his works, he wrote to his listeners. Another representative of the romanists was Ludwig Arndts from Arnesberg. Thanks to him the teachings of the Historical School of jurisprudence and the science of pandectist came to Austria. Finally discusses the sharp contrast between Romanists and Germanists, and the "new cooperation".