Titelaufnahme

Titel
Der Stiftungsprüfer im Widerstreit der Interessen zwischen Stiftungsvorstand und Begünstigten / vorgelegt von Kathrin Schmidt
Verfasser/ VerfasserinSchmidt, Kathrin
Begutachter / BegutachterinNitsche, Gunter
Erschienen2015
UmfangVI, 114 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Privatstiftung / Vorstand / Österreich / Privatstiftung / Vorstand / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-86679 Persistent Identifier (URN)
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Der Stiftungsprüfer im Widerstreit der Interessen zwischen Stiftungsvorstand und Begünstigten [0.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Privatstiftungen werden heutzutage häufig aus dem Grund errichtet, um den nächsten Generationen die Erhaltung des Vermögens zu sichern.Die Arbeit legt anfangs die grundlegenden Voraussetzungen für die Errichtung einer Privatstiftung dar. Anschließend werden die Rechte und Pflichten des Stiftungsvorstands und Stiftungsprüfers, als auch die bedeutende Stellung des Begünstigten in einer Privatstiftung behandelt. Im Rahmen der Kompetenzen und Aufgaben ergeben sich meist unterschiedliche Interessen. Sie alle versuchen so gut wie möglich ihre Rechte durchzusetzen, und ihre Interessen gegenüber der Privatstiftung bzw. den anderen handelnden Personen geltend zu machen. Den Begünstigten werden nach dem Gesetz keine umfangreichen Rechte eingeräumt. Sie haben jedoch ein großes Interesse am Funktionieren der Privatstiftung um auch ihre Zuwendungen zu erhalten. Es wird ausgeführt wie es den Begünstigten möglich ist, ihre Position und ihre Rechte zu erweitern und sich dadurch eine umfangreichere Informationsbeschaffung zu ermöglichen. Die Begünstigten sind, im Gegensatz zum Stiftungsvorstand an einer Stiftungsprüfung interessiert, die so viel wie möglich über die Tätigkeiten des Stiftungsvorstands preisgibt. Es werden die einzelnen Interessen analysiert und mögliche Konfliktpunkte dargelegt. Weiters wird auf das Kontrolldefizit der Privatstiftung eingegangen. Der Stiftungsprüfer, die Mitglieder des Stiftungsvorstands und auch die Begünstigten haben bei Hervorkommen von Pflichtverletzungen oder sonstigen Ungereimtheiten unverzüglich das Gericht zu verständigen und dementsprechende Anträge zu stellen.Kann der Stifter nicht mehr zu Rate gezogen werden, stehen sich bei Auslegungsfragen der Stiftungserklärung die Interessen der einzelnen Personen meist entgegen. Die Arbeit gibt Möglichkeiten vor, wie schon bei der Errichtung spätere Konflikte vermieden werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

Nowadays private trusts are usually founded for the purpose of preserving assets for future generations. This paper first outlines the basic requirements for the establishment of a trust. Then it deals with the rights and duties of the board of trustees and the auditor, as well as with the position of the beneficiary. Within the framework of competences and duties conflicts of interest may arise. Everybody tries to assert their rights and interests towards the trust and towards the other people involved in its management. The beneficiaries are not granted many rights by law, however they have a vested interest in the proper functioning of the trust so as to ensure that they receive their share of the income. This paper explains how beneficiaries can expand their position and rights, thereby improving their access to information. Unlike the board of trustees, beneficiaries are interested in audits that reveal as much aspossible about the activities of the board. Particular interests and possible causes of conflict will be explained. Furthermore, the lack of control inherent in private trusts will be dealt with. In case of dereliction of duty or of other inconsistencies the auditor, the members of the board and also the beneficiaries will have to inform the courts andfile the appropriate petitions without delay. If the settlor can no longer be consulted, different individual interests may conflict in matters of interpretation of the original trust document. This paper makes suggestions as to how, at the time of the establishment of the trust,future conflicts may be prevented.