Titelaufnahme

Titel
The imagined Uruguay : an essay on the cultural representations of the other in the era of globalization / Sebastián Moreno Barreneche
Verfasser/ VerfasserinMoreno Barreneche, Sebastián Moreno-
Begutachter / BegutachterinKernmayer, Hildegard
Erschienen2015
Umfang98 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Uruguay / Kulturelle Identität / Globalisierung / Uruguay / Kulturelle Identität / Globalisierung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-86479 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
The imagined Uruguay [2.44 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Globalisierung hat tiefe Auswirkungen auf die Art und Weise, wie nationale Kulturen einander repräsentieren. Aus einem interdisziplinären theoretischen Rahmen und aus einer diskursiven Perspektive heraus setze ich mich in dieser Arbeit mit dem Phänomen des „Uruguayanisch-Seins“ bzw. der uruguayischen Identität auseinander und nehme dabei sowohl deren materielle wie auch deren wahrgenommene Dimensionen in den Blick. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, welche Bedeutung Europäerinnen und Europäer dem "Uruguayanisch-Sein" zuweisen. Es geht dabei also um Bedeutungszuweisungen von Menschen, die das Objekt ihrer Konstruktion verkennen, da Uruguay im Allgemeinen nur eine geringe internationale Visibilität besitzt. Beim Akt der Bedeutungsfixierung handelt es sich um ein semiotisches und kognitives Verfahren, das verschiedene Einstellungen, Vorstellungen und Narrative hervorbringt, die oft nicht zu dem passen, was in Wirklichkeit geschieht. Da in diesem Prozess der Wahrnehmungsverzerrung auch die Medien einen großen Einfluss besitzen, werden diese ebenfalls untersucht. Nach der Einleitung, die den methodologischen und theoretischen Rahmen für die weitere Ausführung bildet, analysiere ich 1., was „Uruguayanisch-Sein“ ist, wie es konfiguriert wurde, welche Ähnlichkeiten es mit den (Selbst-)Entwürfen mancher europäischer nationaler Kulturen aufweist und wie es - als 'country-brand' - von der urugayanischen Regierung kommuniziert wurde; 2., wie es von verschiedenen europäischen Medien dargestellt wird, insbesondere wie José Mujicas kontroversen Massnahmen in dieser Repräsentationen eine Hauptrolle spielen; 3. welche Bedeutungen Europäerinnen und Europäer dem „Uruguayanisch-Sein“ zuschreiben. Das Ergebnis ist eine theoretische und interdisziplinäre Erörterung des „Uruguayanisch-Seins“, in der sowohl die objektiv-materiellen wie auch die subjektiv-symbolischen Dimensionen des Phänomens analysiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The process of globalization has a deep impact in how different national cultures imagine and represent each other. Based on an interdisciplinary theoretical framework and from a discursive perspective, in this thesis I explore the phenomenon of the “Uruguay-ness”, that is, the Uruguayan identity, both from its material as well as from its perceived dimensions. The focus is particularly centered in the discussion of how meaning is attributed to it by people from Europe people who do not know much about the object that is being constructed, because Uruguay is not a country with a great international visibility, a semiotic and cognitive operation that results in various attitudes, imaginaries, and narratives that in many cases do not match reality, that is, the actual matter of facts. In these operations, the contents produced by the media might play an important role, and hence they should also be examined. After introducing the methodological framework of the analysis and discussing the main theoretical concepts and ideas that support the subsequent reflections, I analyze 1. what the “Uruguay-ness” is, how it has been configured, how similar it is to some European national cultures, and how it has been communicated by the Uruguayan government by means of the country brand; 2. how it has been represented by some European media during the last years, with a particular focus in how Uruguays former president José Mujica and his controversial measures have been an object of these representations, and 3. which are the representational contents attached to it that are frequently seen among individuals from Europe in order to attribute meaning to it. The result is a theoretical discussion based on an interdisciplinary theoretical framework that provides an interesting introduction to the phenomenon of the “Uruguay-ness” and its representations, because it is studied both from the objective-material dimension and from the subjective-symbolic dimension.