Titelaufnahme

Titel
Das Ruhegebet : Wandlung im Verborgenen / eingereicht von Mathilde Juliana Zengerer
Verfasser/ VerfasserinZengerer, Mathilde Juliana
Begutachter / BegutachterinArgárate, Pablo
Erschienen2015
Umfang83 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ruhegebet / Ruhegebet / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-85920 Persistent Identifier (URN)
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Das Ruhegebet [0.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

RuhegebetDas Ruhegebet entspringt unmittelbar der Quelle des Christentums indem es sich am Beten Das Jesu Christi orientiert. Daneben sind die Gebetslehren von Origenes, Pseudo-Makarius, Evagrius Pontikus und vor allem von Johannes Cassian, bedeutend. Bei Cassian, in den Collationes, findet sich eine genaue Anleitung für dieses Gebet. Der Beter erfährt mitten im Alltag eine Auszeit. Er distanziert seine Aufmerksamkeit vom aktuellen Geschehen, öffnet sich dem Wirken Gottes und richtet seine Gesinnung neu auf diesen hin aus. Die charakteristische Form des Ruhegebetes ist Produkt aus Praxis und Reflexion der urchristlichen Beter. Es besteht aus dem wort- und bildlosen Dialog des betenden Menschen mit Gott und zeichnet sich durch große Einfachheit aus. Das Ruhegebet kann auch heute eine Brücke zum Himmel sein.

Zusammenfassung (Englisch)

The prayer of quietThe prayer of quiet springs directly from the source of Christianity as it is guided by Jesus prayer. Besides the teachings of prayer by Origenes, Pseudo-Makarius, Evagrius Pontikus and especially John Cassians tenet are important. A precise elaboration of this form of prayer can be found in John Cassians Coallationes. The person praying experiences a break in the middle of daily life. The prayer dissociates his attention from current occurrences, opens up to the work of God and reorientates his mind towards him. The distinctive form of the prayer of quiet is the product of praxis and reflexion of early Christian prayers. It consists of the wordless and nonpictorial dialogue of the praying individual with God and is characterised by simplicity. Even today, the prayer of quiet can be a bridge to heaven.