Titelaufnahme

Titel
Die Februarkämpfe 1934 und Aspekte ihrer historisch-politischen Rezeption in der Zweiten Republik / vorgelegt von Noelle Venz
Verfasser/ VerfasserinVenz, Noelle
Begutachter / BegutachterinStaudinger, Eduard
Erschienen2015
Umfang90 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Februarunruhen / Rezeption / Österreich / Februarunruhen / Rezeption / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-85837 Persistent Identifier (URN)
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Die Februarkämpfe 1934 und Aspekte ihrer historisch-politischen Rezeption in der Zweiten Republik [0.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit behandelt in mehreren Abschnitten die Geschichte der Februarkampfe im Jahr 1934 in Osterreich und deren historische Aufarbeitung nach dem Zweiten Weltkrieg. Zuerst werden in einem Theorieteil die grundlegenden Konzepte der Erinnerungskultur dargestellt, welche die Unterschiede zwischen kulturellem Gedachtnis, kollektiven Gedachtnis und Gedachtnisorten erlautern sollen. Anschließend werden im zweiten Teil der Arbeit die geschichtlichen Geschehnisse rund um die Februarkampfe genauer beleuchtet. Im Zuge dessen wird die Vorgeschichte der Februarkampfe 1934, die Ablaufe der Kampfhandlungen und die unmittelbaren Folgen in Osterreich erklart. Die Regierung Dollfuß und das Austrofaschistische Herrschaftssystem in Osterreich werden zum Verstandnis fur die weiteren Entwicklungen genauer erlautert. Der letzte Teil der Arbeit behandelt die historische Rezeption der Februarkampfe in der Zweiten Republik, dabei liegt der Fokus vor allem auf der Darstellung der Kampfe von Seiten der SPO und OVP. Es wird gezeigt, wie die Februarkampfe 1934 im kollektiven Gedachtnis verankert sind und wie sie als Gedachtnisort fungieren. Die Februarkampfe sorgen bis in die heutige Zeit immer wieder fur politischen Diskussionsstoff ein gemeinsamer historischer Konsens konnte bis jetzt nicht gefunden werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis at hand deals with the history of the 1934 February Uprising in Austria and its historical processing after the Second World War. First, the fundamental concepts of commemorative culture are laid out in a theoretical chapter. The intention behind the illustration of the fundamental concepts is the resulting elucidation of the differences between collective memory, cultural memory and lieux de memoires. The second part of the thesis then looks at the historical events surrounding the February Uprising. Within the scope of the historical events, the period previous to the February Uprising are examined as well as the course of the events within the uprising and the immediate consequences for Austria. For a broader understanding of the further proceedings the thesis also illustrates the Austrian fascist system of government and the Dollfuß government. The final part of the thesis then deals with the historical reception of the February Uprising in the Second Austrian Republic. Therein, the focus lies on the representation of the uprising through the SPO-party and the OVP-party.The thesis will show how the February Uprising of 1934 is rooted in the collective memory and how it functions as a lieu de memoire. To the present day, the February Uprising is an explosive source for political discussions and a common consensus has yet to be found.