Titelaufnahme

Titel
Ins Fremde wachsen : wie wir durch Präsenz im interkulturellen Kontakt über unsere Identitätsgrenzen hinauswachsen / vorgelegt von Lisa Hofer
Verfasser/ VerfasserinHofer, Lisa
Begutachter / BegutachterinLedun-Kahlig, Ingeborg
Erschienen2015
Umfang132 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fremdheit / Kulturkontakt / Interkulturelle Erziehung / Fremdheit / Kulturkontakt / Interkulturelle Erziehung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-85579 Persistent Identifier (URN)
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Ins Fremde wachsen [1.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

INS FREMDE WACHSENWie wir durch Präsenz im interkulturellen Kontakt über unsere Identitätsgrenzen hinauswachsenIn der folgenden Arbeit wird aufgezeigt, wie wir durch Präsenz im interkulturellen Kontakt die Grenzen der Identität überwinden und uns für das Fremde öffnen können. Nach einer Einführung in das Thema des Fremden aus philosophischer, psychologischer und soziologischer Sichtweise, wird dessen Bedeutung im interkulturellen Zusammenhang erörtert. Es wird aufgezeigt, wie durch Erschaffung kultureller Identitäten das Eigene vom Fremden abgegrenzt wird. Anhand eines persönlichen Erfahrungsberichtes der Autorin über ihren Aufenthalt in einem guatemaltekischen Maya-Dorf, werden Herausforderungen und Möglichkeiten der Begegnung zwischen zwei sich fremden Kulturen geschildert. Die persönlichen Erfahrungen zeigen auf, wie durch Präsenz ein Raum zwischen den Identitätsgrenzen entsteht. Daraufhin wird veranschaulicht, inwiefern Präsenz in der interkulturellen Begegnung Raum für Kreativität und Innovation schafft. Der Inhalt des letzten Kapitels stellt schließlich den Bezug zum Fremdsprachenunterricht her. Die thematische Relevanz des Fremden und der Präsenz in der Fremdsprachendidaktik wird untermauert und praktische Übungsbeispiele angeführt.

Zusammenfassung (Englisch)

GROWING INTO THE UNKNOWNHow we overcome the boundaries of identity by means of conscious presence in intercultural communicationThe main objective of this thesis is demonstrating how to overcome cultural boundaries and how to open oneself to the unknown by means of conscious presence in intercultural encounters. After examining the phenomenon of the unknown from a philosophical, psychological and sociological point of view, its intercultural meaning is emphasized. Moreover, it shall be illustrated how the creation of cultural identities leads to a distinction between the self and the other. On the basis of the authors field report in a Guatemalan village inhabited by Mayas, challenges and opportunities of the contact between different cultures are demonstrated. The authors personal experience shows possibilities of how the space between cultural boundaries can be entered by being consciously present. Furthermore, it is explained to what extent conscious presence opens a space for creativity and innovation in the act of intercultural communication. Finally, a connection between the issues discussed in the previous chapters and foreign language education is established. The importance of the topic of the unknown and of conscious presence in foreign language didactics is stressed and practical exercises are suggested.