Titelaufnahme

Titel
The depiction of the carpe diem motif in Renaissance poetry and its reverberations in modern literature and film / vorgelegt von Julia Steinmayr
Verfasser/ VerfasserinSteinmayr, Julia
Begutachter / BegutachterinLoeschnigg, Maria
Erschienen2015
Umfang89 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Englisch / Literatur / Film / Carpe diem / Geschichte / Englisch / Literatur / Film / Carpe diem / Geschichte / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-85392 Persistent Identifier (URN)
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The depiction of the carpe diem motif in Renaissance poetry and its reverberations in modern literature and film [0.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit behandelt das Carpe Diem Thema und dessen Darstellung in Renaissance Gedichten sowie in moderner Literatur und im Film. Der theoretische Hintergrund im ersten Teil dieser Arbeit gibt einen Einblick in unterschiedliche Bereiche der Renaissance Ära, die durch zahlreiche Neuerungen und Änderungen in der Philosophie, Religion, Kunst oder Wissenschaft sowie im soziokulturellen Bereich gekennzeichnet ist. Das Bewusstsein für die Vergänglichkeit der Zeit, das im Carpe Diem Thema aufgegriffen wird, geht zurück auf den lateinischen Dichter Horaz und wird oft mit Bezug auf Blumen oder Farben dargestellt, die die natürliche Schönheit hervorheben sollen. Es stellt ein zentrales Thema in verschiedenen Epochen der englischen Literaturgeschichte dar und erreicht einen Höhepunkt im Elisabethanischen Zeitalter, welches von zahlreichen Erfindungen und Entdeckungen sowie politischen, wissenschaftlichen und religiösen Veränderungen geprägt ist. Dies ist besonders für die Analyse gewisser Dichter von Bedeutung, da jene das Gefühl von Stabilität aufgrund der wesentlichen Änderungen und der Verlagerung von traditionellen auf neuere Werte verloren haben könnten. William Shakespeare behandelt zum Beispiel im ersten Teil seiner Sonettsammlung das Thema der Vergänglichkeit im Bezug auf Veränderung und Verfall. Neben vier ausgewählten Sonetten von Shakespeare werden im Zuge dieser Arbeit zwei Gedichte von Andrew Marvell und Robert Herrick analysiert, die das Carpe Diem Thema anhand von zahlreichen rhetorischen Mitteln und überzeugender Redeweise besonders repräsentativ darstellen. Ein weiterer wichtiger Dichter zu dieser Zeit war John Donne, der das Carpe Diem Thema ebenfalls in interessanter Weise aufgreift. Diese Dichter werden nicht nur miteinander verglichen, es wird auch Bezug auf weitere bedeutende Beispiele aus anderen Epochen genommen, um die Zeitlosigkeit dieses Themas aufzuzeigen.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the carpe diem motif and how it is represented in poems of the Renaissance as well as in modern literature and film. The theoretical background in the first part of this thesis provides an insight into various different areas of the Renaissance era which was, in fact, characterised by a new way of thinking in terms of philosophy, religion, art or science and numerous changes as far as the socio-cultural development is concerned. The awareness for the passing of time captured in the carpe diem motif dates back to the Latin poet Horace and is often depicted with reference to flowers or colours which are used as vehicles in order to highlight natural beauty. It represents, in fact, an essential topic in various different epochs of English poetry and reaches a climax in the Elizabethan era, which was considerably influenced by numerous inventions and discoveries as well as political, scientific and religious changes. This is of particular interest for the analysis of certain poets since they might have lost the feeling of stability due to the shift of traditional values caused by fundamental changes during that time. William Shakespeare, for example, deals with the aspect of time with regard to change and decay in the first part of his famous sonnet cycle. Apart from the four chosen poems from Shakespeares sonnet collection, two of the so-called persuasive poems by Andrew Marvell and Robert Herrick are analysed in the course of this thesis which are particularly representative of the carpe diem motif and are outstanding due to their exceptional rhetorical manner of speaking. Another important poet at that time was John Donne who also makes use of the carpe diem issue in a very interesting way. All in all, the poets will not only be compared with each other, but also references to the depiction of this motif in later centuries will be provided in order to show the timelessness of this topic.