Titelaufnahme

Titel
Dominanzstreben und kardiovaskuläre Reaktivität unter TRAIT kongruenten und inkongruenten Belastungsbedingungen / Anna-Maria Stockert
Verfasser/ VerfasserinStockert, Anna-Maria
Begutachter / BegutachterinGramer, Margit
Erschienen2015
Umfang156 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) + CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Dominanzstreben / Frau / Stress / Blutdruck / Dominanzstreben / Frau / Stress / Blutdruck / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-85325 Persistent Identifier (URN)
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Dominanzstreben und kardiovaskuläre Reaktivität unter TRAIT kongruenten und inkongruenten Belastungsbedingungen [1.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Studie war es zu ermitteln, inwiefern sich Dominanzstreben, Partnerdominanz und Kongruenz in Belastungssituationen (Induktion, Vorbereitung und Diskussion) und in einer Erholungsphase auf den Blutdruck auswirken. Als abhängige Variable dienten einerseits die kardiovaskulären Parameter (systolischer Blutdruck, diastolischer Blutdruck und Herzrate), andererseits die psychologischen Parameter. Zu den psychologischen Parametern zählen die kognitive Bewertung vor und nach der Diskussion, das subjektive Befinden und die Rumination, welche durch standardisierte Fragebögen erhoben wurden. Insgesamt wurden im Labor 72 hoch und niedrig dominante Frauen zwischen 18 und 30 Jahren in dyadischen Interaktionen getestet. Durch einen manipulierten Dominanztest (Induktion) ergaben sich für die Probandinnen entweder eine kongruente oder inkongruente Statussituationen. Bezüglich der kardiovaskulären Reaktivitäten zeigten sich keine signifikanten Dominanzunterschiede. Nur in Interaktion mit der Kongruenz konnten Unterschiede in den Belastungsphasen gefunden werden. In der Erholungsphase konnte beobachtet werden, dass die Frauen in inkongruenter Situation mit einem tendenziell höheren diastolischen Blutdruck und in Minute 1 mit einem signifikant höheren systolischen Blutdruck - also eher mit einem vaskulären Reaktionsmuster - reagierten, als Frauen in kongruenter Situation. In den psychologischen Parametern ergaben sich bezogen auf die Dominanz deutlichere Ergebnisse. Einerseits schätzten die hoch dominanten Frauen die Diskussion im Vorhinein als Herausforderung und im Nachhinein als relevanter ein. Andererseits zeigten sie ein höheres positives Befinden und eine höhere positive Ruminationstendenz auf, als niedrig dominante Frauen. Um eindeutigere Unterschiede zu finden, wird für zukünftige Studien empfohlen ausschließlich extrem hoch und niedrig dominante Personen miteinander zu vergleichen.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis observes how blood pressure is affected by trait dominance, partner dominance and congruence - in stressful situations (induction, preparation and discussion) and in recovery phases. As dependent variables cardiovascular parameters (systolic blood pressure, diastolic blood pressure and heart rate) and psychological parameters were defined. The psychological parameters include the cognitive appraisal before and after the discussion task, the subjective state and the rumination, which were elevated through standardized questionnaires. In a laboratory situation 72 high and low dominant women aged from 18 to 30 were tested in dyadic interactions. Using a manipulated dominance test (induction) the test persons were assigned to either a congruent or an incongruent status. The cardiovascular parameters showed no significant dominance differences. However differences during stress situations could be found in interaction with congruence status. Differences in the congruence condition were observed during the recovery phase. Women in incongruent situations reacted with tendencies in higher diastolic blood pressure and in the first minute with significant higher systolic blood pressure - therefore a vascular reaction pattern -, than women in congruent situations. By analyzing dominance with psychological parameters more distinct results could be found. High dominant persons had seen the discussion before it started as a challenge and afterwards rated the discussion as more relevant than low dominant persons. They also felt more positive and showed more positive rumination tendencies. To achieve even more distinct results and greater differences the test persons should show more extreme traits of dominance high and low.