Titelaufnahme

Titel
Das Leben von Dr. Heinrich Hoffmann im Kontext des Struwwelpeters : historische, pädagogische und psychoanalytische Aspekte / vorgelegt von Sarah Babadostu
Verfasser/ VerfasserinBabadostu, Sarah
Begutachter / BegutachterinReisinger, Nikolaus
Erschienen2015
Umfang144 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterHoffmann, Heinrich / Struwwelpeter / Hoffmann, Heinrich / Struwwelpeter / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-85127 Persistent Identifier (URN)
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Das Leben von Dr. Heinrich Hoffmann im Kontext des Struwwelpeters [2.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Thema dieser Arbeit ist das Leben Heinrich Hoffmanns im Kontext seines „Struwwelpeters“. Es soll herausgefunden werden, inwieweit sich dessen Leben bis zur Erstfassung des Werks 1844 darin widerspiegelt. Es ist gelungen, einen Bezug zwischen Leben und Werk herzustellen, daher werden in den enthaltenen Geschichten mehrere Deutungsebenen, wie beispielsweise eine historische, biografische, pädagogische und psychologische, erkennbar. Als Quellen werden die Urhandschrift [1844], die erste [1845], zweite [1846] und sechste [1848] Auflage herangezogen. Diese Auswahl wurde getroffen, weil darin Ergänzungen und Veränderungen von Hoffmann durchgeführt wurden. In den Auflagen drei bis fünf fanden keine auffälligen Änderungen statt. Weitere Quellen stellen die 1926 erschienenen Lebenserinnerungen von Hoffmann und Briefe an seinen Jugendfreund Ludwig Krahmer dar. Neben zeitgenössisch-politischen und historischen Ereignissen, wie etwa dem Defensivbündnis 1833 zwischen Russland und dem Osmanischen Reich oder der Französischen Revolution, finden sich auch pädagogische Aspekte, die Hoffmann mit seinem Werk vermitteln wollte. Ebenso finden sich soziale Elemente, die zum Beispiel auf das bürgerliche Rollenbild verweisen. Besondere Deutungsebenen bietet die moderne Psychoanalyse an, die Bezüge zwischen Werk und Biografie untersucht. Es konnte etwa ein Zusammenhang zwischen dem Motiv des „Allein-Seins“ und Hoffmanns Leben hergestellt werden. Im Fazit werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und es wird bestätigt, dass Heinrich Hoffmann Erlebnisse seiner Kindheit in chiffrierter Form in den „Struwwelpeter“ einbaut.

Zusammenfassung (Englisch)

The theme of this thesis is the life of Heinrich Hoffmann in the context of the “Struwwelpeter”. It is investigated, to which extent his life is reflected in the original manuscript of his childrens book “Der Struwwelpeter” [1844]. As it was possible to establish a relationship between life and work, several levels of interpretation came to light, such as a historical, biographical, pedagogical and psychological one. The thesis uses not only the original manuscript [1844] as a source, but also the first [1845], second [1846] and sixth [1848] editions. This choice was made because these editions comprise supplements and modifications by Hoffmann. The editions three to five feature no significant revisions. Other sources that are used are the memoirs of Hoffmann [1926] and letters to his friend Ludwig Krahmer.In addition to contemporary political and historical events, such as the defensive alliance in 1833 between Russia and the Ottoman Empire or the French Revolution, there are also pedagogical aspects that Hoffmann wanted to convey with his work. Likewise, there are to be found social elements that refer for example to the bourgeois role model. A specific level of interpretation offers the modern psychoanalysis, which examines the links between work and biography. The thesis succeeded in establishing a connection between the theme of the "single-Being" and Hoffmann's life. The results are summarized in a conclusion. It could be shown that Heinrich Hoffmann incorporates experiences of his childhood and of his life in encrypted form in the "Struwwelpeter".