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Title
Die Wirkung des sozialen Vergleichs und des regulatorischen Fokus auf die Wahl von Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeiten, unter Berücksichtigung von Erfolgs- und Misserfolgsmotivation / Karin Hasler
AuthorHasler, Karin
CensorCorcoran, Katja
Published2015
Description85 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Sozialer Vergleichsprozess / Leistungsmotivation / Sozialer Vergleichsprozess / Leistungsmotivation / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-84727 Persistent Identifier (URN)
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Die Wirkung des sozialen Vergleichs und des regulatorischen Fokus auf die Wahl von Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeiten, unter Berücksichtigung von Erfolgs- und Misserfolgsmotivation [0.88 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit behandelt die Theorie der sozialen Vergleichsprozesse und bringt sie mit den Theorien des regulatorischen Fokus und dem Risikowahlmodell in Zusammenhang. Der regulatorische Fokus basiert auf dem Promotionsfokus (Aufmerksamkeit wird auf Gewinn gerichtet) und Preventionsfokus (Aufmerksamkeit wird auf Verlustvermeidung gerichtet). Das Risikowahlmodell versucht zu erklären, welche von verschiedenen Leistungsaufgaben in einer bestimmten Situation gewählt wird. Weiters wird untersucht, ob sich soziale Vergleichsprozesse und der regulatorische Fokus auf die Auswahl von Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade sowie auf die Erfolgs- und Misserfolgsmotivation auswirken. Im Rahmen des Studiendesigns wurde eine Priming induzierende Aufgabe zu Promotion oder Prevention gestellt, sowie ein leistungsstarker oder leistungsschwacher Vergleichsstandard vorgegeben. Anschließend wurde die Erfolgs- und Misserfolgsmotivation erhoben. Danach konnten die Untersuchungspersonen aus unterschiedlich schwierige Aufgaben zum logisch-schlussfolgerndem Denken auswählen, welche sie bearbeiten möchten. Insgesamt haben 333 Personen an der Studie teilgenommen. Die Ergebnisse zeigten, dass weder die Manipulation des sozialen Vergleichsstandards noch der aufgabenspezifische regulatorische Fokus die Erfolg- und Misserfolgsmotivation sowie die Wahl der Aufgabenschwierigkeit direkt beeinflussten. Zudem konnten keine Wechselwirkungen zwischen dem Vergleichsstandard und dem regulatorischen Fokus auf die Motivation oder die Wahl der Aufgabenschwierigkeit gezeigt werden. Während eine höhere Misserfolgsmotivation eine mittlere Aufgabenschwierigkeit vorhersagte, sagte höhere Erfolgsmotivation eine größere Abweichung von der mittleren Aufgabenschwierigkeit vorher.

Abstract (English)

The present work deals with the theory of social comparison and links it with the theories, regulatory focus and risk taking behavior. Regulatory focus is based on promotion focus (attention is focused on profit) and prevention focus (attention is focused on loss prevention). The risk taking behavior attempts to elucidate, which of various performance tasks is chosen in a given situation. Moreover, it is investigated whether social comparison processes and regulatory focus are having an effect on the selection of tasks in different difficulty levels as well as on the success or failure of motivation. As part of the study design a priming inducing task on promotion or prevention was set and a high-performance or low-performance reference standard predetermined. Subsequently, the success and failure motivation was ascertained. Thereafter, the study participants could choose from different difficult tasks for logical reasoning. A total of 333 people participated in the study. The results showed that neither the manipulation of social comparison standards nor the task-specific regulatory focus affected the success and failure of motivation and the choice of the task difficulty directly. In addition, no interactions between the reference standard and regulatory focus on the motivation or the choice of task difficulty could be shown. While a higher failure motivation predicted a mean task difficulty, higher success motivation predicted a greater deviation from the average difficulty of the task.