Titelaufnahme

Titel
Geschlechtsunterschiede kardiovaskulärer Effekte infolge aktiver sozialer Unterstützung und mentaler Aktivierung sozialer Unterstützung / Sabrina Deutschmann
Verfasser/ VerfasserinDeutschmann, Sabrina
Begutachter / BegutachterinGramer, Margit
Erschienen2015
UmfangII, 181 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Soziale Unterstützung / Stress / Blutdruck / Herzfrequenz / Soziale Unterstützung / Stress / Blutdruck / Herzfrequenz / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-84658 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Geschlechtsunterschiede kardiovaskulärer Effekte infolge aktiver sozialer Unterstützung und mentaler Aktivierung sozialer Unterstützung [3.17 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, verschiedene Formen der sozialen Unterstützung miteinander zu vergleichen und deren Effekte auf die kardiovaskulären Reaktionen unter Stressbelastung zu untersuchen. Sechzig Personen (30 Frauen, 30 Männer) wurden dafür einer von drei Unterstützungsbedingungen zugewiesen: alleine (keine Unterstützung), mentale Aktivierung durch ein Portrait- Foto einer vertrauten Person, aktive Unterstützung durch eine vertraute Person. Blutdruck und Herzrate wurden während einer passiven Stressorantizipation, einer Redevorbereitungsphase, der unmittelbaren Redeaufgabe sowie einer abschließenden Erholungsphase erfasst. Zudem fand die Erhebung des Affekts, der kognitiven Aufgabenbewertung sowie der Ruminationstendenzen statt. Es konnte kein genereller Unterschied in den kardiovaskulären Reaktionen zwischen den Unterstützungsbedingungen gefunden werden. Während des aktiven Redestressors wurde jedoch ein geschlechtsspezifischer Unterstützungseffekt für die Versuchsgruppe der mentalen Aktivierung, nicht aber für die aktive Unterstützung beobachtet. In der Herzrate zeigten Frauen ohne soziale Unterstützung stärkere Reaktionen auf als Männer, während dieser Effekt in der Foto- Gruppe umgekehrt zu beobachten war. Zwischen den Versuchsgruppen zeigte sich, dass mentale Aktivierung sozialer Unterstützungsschemata bei Frauen zu einer verminderten Reaktion in der Herzrate führte, im Vergleich zur allein- Bedingung. Bezugnehmend auf die subjektiven Parameter verzeichneten die Versuchsgruppen mit sozialer Unterstützung in der anfänglichen Ruhephase einen signifikant positiveren Affekt als Personen ohne soziale Unterstützung. Positivere Ruminationstendenzen bezüglich des durchlaufenen Redestressors wurden im Vergleich zur „allein“- Bedingung durch das Portrait- Foto bewirkt.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of the present study was to compare and investigate different forms of social support regarding their impact on cardiovascular reactivity during a stressful encounter. Thirty female and 30 male participants were assigned to one of the following support conditions: alone (no support), mental activation of social support through a portrait photo of a close friend or presence of a close friend. Blood pressure and heart rate were measured during anticipation, preparation and performance of a speech as well as during the recovery period following the speech task. In addition, ratings of positive and negative affect, cognitive appraisals and rumination were evaluated. While there were no differences in cardiovascular reactivity between groups in general, gender-related effects of mental activation of support during the speech task were found, but not for the active support condition. Female participants without support showed a higher heart rate than males of the same group, whereas the opposite effect could be observed when social support was mentally activated. Regarding the support groups, mental activation of social support led to smaller heart rate reactivity than no support in female participants. Furthermore, support conditions were related to more positive affect at baseline compared to no support, and in the portrat-photo condition more positive post-Task rumination was observed.