Titelaufnahme

Titel
Botschaftermodelle als Instrument der Regionalentwicklung - am Beispiel der "Steirischen Eisenstraße" / eingereicht von Patrick Pichler
Verfasser/ VerfasserinPichler, Patrick
Begutachter / BegutachterinBrunner, Franz
Erschienen2015
Umfang132 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Obersteiermark / Regionalentwicklung / Obersteiermark / Regionalentwicklung / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-84567 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Botschaftermodelle als Instrument der Regionalentwicklung - am Beispiel der "Steirischen Eisenstraße" [6.77 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Botschaftermodellen für die Entwicklung von ländlichen Regionen am Beispiel der Steirischen Eisenstraße. Es sollen verschiedene Zukunftsszenarien für die Steirische Eisenstraße erarbeitet werden, die das bereits bestehende Botschaftermodell unterstützen oder erweitern können. Dabei ist besonders auf die Miteinbeziehung des montanhistorischen Erbes und der verschiedensten Zielgruppen zu achten. Das Untersuchungsgebiet befindet sich aufgrund der Vergangenheit als Bergbauregion in einem permanent anhaltenden Strukturwandel, charakterisiert durch einem starken Bevölkerungsrückgang und die Überalterung der Bevölkerung. Dabei ist zu untersuchen, wie Botschaftermodelle beim Entgegenwirken unterstützen können. Interviews wurden mit dem ORF-Steiermark Chefredakteur Gerhard Koch, Frau Mag. Nina Sillipp von der Initiative „Wohnen im Waldviertel“, sowie MMag. (FH) Gerfried Tiffner vom Verein Steirische Eisenstraße, durchgeführt. Am Beginn der Arbeit wurden einschlägige Literatur sowie statistische Daten gesammelt. Dadurch war es möglich, Potenziale und Problemfelder der Region erkennen und berücksichtigen zu können. Zusätzlich dazu diente die SWOT-Analyse des Vereins Steirische Eisenstraße als wichtige Grundlage für die Beschreibung der möglichen Zukunftsszenarien. Als Ergebnis dieser Masterarbeit werden als eigenständige, wissenschaftliche Leistung drei Zukunftsszenarien ausgewiesen: Fortführung des Wirtschafts- bzw. Prominentenansatzes, Etablierung eines bevölkerungsbasierten Botschaftermodells, sowie die Kombination dieser beiden. Aus diesen Beschreibungen gehen zum Beispiel neun potenzielle Botschafter/innen als Empfehlung hervor. Jedes Szenario bringt Vor- und Nachteile mit sich, die anschließend aufbereitet werden. So weist das bevölkerungsbasierte Botschaftermodell eine höhere Reichweite auf als andere Typen, wohingegen die Kommunikation und die Interaktion unter den Botschafter/innen erschwert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis is about the role of ambassador models for the development of rural regions using the example of the “Styrian Iron Route”. Various future scenarios for the Styrian Iron Route are developed in order to support or enhance the already existing ambassador model. Thereby special attention needs to be paid to the involvement of the industrial heritage as well as on different target groups. Due to its past as a mining region, the studied area is in a permanent structural transformation, characterized by a strong decline and overaging of the population. The main focus is to explore how ambassador models can be of assistance in counteracting. Interviews have been conducted with ORF-Steiermark commissioning editor Gerhard Koch, Ms. Nina Sillipp, Master of Arts, and MMag. (FH) Gerfried Tiffner from the association “Steirische Eisenstrasse” (Styrian Iron Route). The first stage was to collect relevant literature and statistical data. Thus made it possible to recognise and consider potentials and problem areas for this region. Additional to those mentioned sources, a SWOT analysis from the association “Steirische Eisenstrasse” served as an important basis for the description of possible future scenarios. As an own independent, scientific achievement, this master thesis results in three different future scenarios: Continuation of the business and fame oriented approach, establishment of a citizen-based network, as well as a combination of both. As a result nine potential ambassadors have been concluded. Each of those mentioned approaches entails several advantages and disadvantages, which are summarized and graphically processed. Thus, for example the citizen-based ambassador model exhibits a higher range of coverage than other types, whereas the communication and interaction between the ambassadors may be hindered.