Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von Hörbeeinträchtigung und Sinnhaftigkeit von Stimuli auf das Arbeitsgedächtnis : eine fMRT-Studie / Verena Schöttl
Verfasser/ VerfasserinSchöttl, Verena
Begutachter / BegutachterinKallus, Konrad Wolfgang
Erschienen2015
Umfang110 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Hörschädigung / Arbeitsgedächtnis / Stimulation / Hirnfunktion / Hörschädigung / Arbeitsgedächtnis / Stimulation / Hirnfunktion / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-84535 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss von Hörbeeinträchtigung und Sinnhaftigkeit von Stimuli auf das Arbeitsgedächtnis [2.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mithilfe dieser Masterarbeit sollte der Einfluss von Hörbeeinträchtigung und der Sinnhaftigkeit von Stimuli auf das Arbeitsgedächtnis untersucht werden. Dabei sollte durch die Erfassung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses von Personen mit vorhandener und induzierter Hörbeeinträchtigung die Effortfulness-Hypothese getestet werden. Ein weiteres Ziel dieser Studie war es die Gehirnaktivität der Personen während der Aufgabe zur Leistung des Arbeitsgedächtnisses mittels funktioneller Magnetresonanz zu untersuchen. 42 Personen bearbeiteten im fMRT-Scanner ein N-Back Paradigma, 24 davon waren normalhörend und 18 hörbeeinträchtigt. Von diesen zwei Gruppen bekam wiederum die Hälfte die Stimuli in optimaler Lautstärke und die andere Hälfte in beeinträchtigter Lautstärke dargeboten. Dabei erfolgte die Präsentation mittels Kopfhörer nur auf einem Ohr und jeder der 42 getesteten Personen erhielt im N-Back Wörter und Pseudowörter präsentiert. Die Auswertung der leistungsbezogenen Daten mittels MANOVA mit Messwiederholung zeigte keine signifikanten Ergebnisse und somit konnte die Effortfulness-Hypothese nicht bestätigt werden. Lediglich eine tendenzielle signifikante Wechselwirkung der Stimuli mit der Darbietungslautstärke konnte gefunden werden. Wenn Personen die Stimuli in optimaler Lautstärke präsentiert bekamen erzielten sie bei den Wörtern weniger Treffer als bei den Pseudowörtern. In der beeinträchtigten Lautstärke hingegen erzielten sie bei den Pseudowörtern weniger Treffer als bei den Wörtern. Jedoch zeigten sich im N-Back Paradigma Deckeneffekte. Des Weiteren ergab die Auswertung der fMRT-Daten einige signifikante Unterschiede.

Zusammenfassung (Englisch)

The present master thesis analyses the influence of hearing impairment and meaningfulness of stimuli on subjects working memory. The effortfulness hypothesis was examined by measuring the performance of the working memory of people suffering from hearing impairment as well as people with induced hearing impairment. In a further part of the study, the cerebral activity of subjects was analyzed using fMRI while they performed tasks measuring their working memory. A total of 42 subjects were instructed to work on an n-back task in the fMRI scanner. 24 of the subjects had normal hearing abilities while 18 suffered from hearing impairment. These two groups were further separated: One half was presented stimuli at ideal volume conditions while the other half was presented stimuli at a lower volume which induced a hearing impairment. The presentation of the stimuli was performed by means of earphones only providing the stimuli on one side. In the n-back task, each of the subjects was presented a set of defined words and non-words. The analysis of the performance-related data using MANOVA with repeated measurements showed no significant results. Hence, it was not possible to confirm the effortfulness hypothesis in the present study. A further result of the study shows a tendentially significant interaction between stimuli and their presentation volume. In ideal volume conditions, subjects performed better when being presented non-words than when being presented words. In induced hearing impairment conditions the subjects performed better with words than with non-words. The n-back task showed a ceiling effect. Significant differences were found in the analysis of fMRI data.