Titelaufnahme

Titel
Institutional arrangements for photovoltaic participatory projects / von Teresa Kallsperger
Verfasser/ VerfasserinKallsperger, Teresa
Begutachter / BegutachterinPosch, Alfred
Erschienen2015
UmfangVIII, 109 Bl. : Zsfassung (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Fotovoltaikanlage / Gemeinsamer Betrieb / Fotovoltaikanlage / Gemeinsamer Betrieb / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-84425 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Institutional arrangements for photovoltaic participatory projects [1.82 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Photovoltaik-Industrie erlebte in den letzten Jahrzehnten einen großen Boom. Dieser lässt sich mit der zunehmenden Dringlichkeit des Klimawandels und den Trends der Energiewende erklären. Neben der Errichtung von privaten Photovoltaikanlagen gibt es auch die Möglichkeit, in Bürgerbeteiligungsanlagen zu investieren. Dies stellt derzeit ein populäres Investment in erneuerbare Energien dar. Diese Form der Beteiligung repräsentiert eine Möglichkeit, wie BürgerInnen ihr Energiesystem aktiv mitgestalten können und ermöglicht die Nutzung ihrer demokratischen Rechte. Die Umsetzung und das Funktionieren solcher Bürgerbeteiligungsanlagen werden stark von den institutionellen Rahmenbedingungen beeinflusst. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die derzeitigen institutionellen Rahmenbedingungen für Photovoltaik-Gemeinschaftsanlagen in Österreich zu analysieren. Des Weiteren wird untersucht, wie diese Rahmenbedingungen die Arbeit von bereits umgesetzten Initiativen beeinflusst. Dafür wird zunächst der Begriff institutionelle Rahmenbedingungen anhand einer umfangreichen Literaturanalyse definiert. In einem zweiten Schritt werden Vertreter von bereits umgesetzten Initiativen befragt, um herauszufinden, wie die Initiativen mit den Rahmenbedingungen zurechtkommen und wie sie diese bewerten. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Reihe von Faktoren als nicht zufriedenstellen bewertet wird, wie z.B. das derzeitige Fördersystem, die Organisationsformen oder die Anreize zur Überschusseinspeisung.

Zusammenfassung (Englisch)

The photovoltaic industry underwent a big boom in the last decades, resulting from rising emergence of climate change and trends in energy transition. Besides the installation of privately installed photovoltaic systems, individuals can also invest in participatory photovoltaic projects, which is currently a popular option for private persons` investment in renewable energies. This form of participation represents a possibility for citizens to actively codetermine the energy system and enables to make use of democratic rights. The implementation and the functioning of participatory projects is determined a lot by the institutional circumstances existing. This thesis aims to analyse the current institutional arrangements for photovoltaic participatory projects in Austria. Furthermore it is analysed, how those institutional arrangements impact the work and functioning of implemented initiatives. To reach those goals, the term institutional arrangements is defined first on behalf of an extensive literature review. In a second step, representatives of implemented initiatives are interviewed in order to examine, how photovoltaic participatory projects come along with the current circumstances and how they assess the situation in Austria. The results show that a range of factors are assessed as non-satisfying, such as the subsidy system and its distribution, the legal forms of organization or the incentives for surplus feed-in of the generated electricity.