Titelaufnahme

Titel
Patriotismus versus Pazifismus : die Bestrebungen der Frauenbewegungen in der österreichischen Reichshälfte der Habsburgermonarchie zur Zeit des Ersten Weltkrieges / vorgelegt von Cornelia Freiberger
Weitere Titel
Patriotism versus pacifism : attempts of womens movements in the Austrian region of the Habsburg Empire during the First World War
Verfasser/ VerfasserinFreiberger, Cornelia
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
Erschienen2015
Umfang104 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Frauenbewegung / Geschichte 1914-1918 / Österreich / Frauenbewegung / Geschichte 1914-1918 / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-84334 Persistent Identifier (URN)
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Patriotismus versus Pazifismus [1.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Ersten Weltkrieg aus der Geschlechterperspektive und richtet ihren Fokus auf die Bestrebungen der bürgerlichen Frauenbewegungen während des Krieges. Es werden Kontinuitäten und Bruchlinien aufgezeigt und die Positionierung der verschiedenen bürgerlichen Frauenbewegungen hinsichtlich der Schlagworte Pazifismus, Patriotismus und Internationalismus untersucht. Dabei ist es ein vorrangiges Anliegen, die konstruierten Geschlechterrollen, die zur Zeit des Ersten Weltkrieges vorherrschend und propagiert wurden, näher zu beleuchten und in die Betrachtungen mit einzubeziehen. Nach einer theoretischen Verortung von Krieg und Nation aus der Genderperspektive und der spezifischen Darstellung der Geschlechter(un)ordnung des Ersten Weltkrieges liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf den Reaktionen der österreichischen bürgerlichen Frauenbewegungen zu Kriegsbeginn und der Positionierung, die die verschiedenen Flügel gegenüber den nationalen Kriegsbestrebungen ihres Landes eingenommen haben. Mit Hilfe der Publikationsorgane, die von den feministischen Akteurinnen auch zu Kriegszeiten zur Verbreitung ihrer Ideen und Ziele genutzt wurden, wird die Haltung der jeweiligen bürgerlichen Frauenorganisation rekonstruiert. Eine räumliche Eingrenzung erfolgt dadurch, dass der Fokus dieser Arbeit auf die österreichische Reichshälfte der Habsburgermonarchie gelegt wird, und somit stehen folgende Formierungen der bürgerlichen Frauenbewegungen und ihre jeweiligen Frauenzeitschriften im Mittelpunkt der Betrachtungen: der Allgemeine Österreichische Frauenverein (AÖFV) mit seiner Zeitschrift Neues Frauenleben und der Bund der Österreichischen Frauenvereine (BÖFV) mit seiner Zeitschrift Der Bund.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis focuses on the First World War through a gender perspective and deals with attempts of womens civil movements during the war. In detail, the paper discusses continuities as well as divisions on the position various womens movements held towards pacifism, patriotism and internationalism. Especially constructed gender roles that were dominant at the time of the First World War are examined closer and included in the detailed reflection. The first part is based on theoretical input about war and the nation from a gender perspective, specifically concentrating on the genders organisation and subordination during the First World War. The chapter is followed by the main topic of the thesis, namely the reaction of Austrian womens civil movements at the beginning of the war, and the position the different wings held towards the national war efforts of their country. The attitude of the womens civil movements is reconstructed with the help of publications that had been used by feminist participants during the war in order, to distribute their ideas and purposes. This thesis particularly shows the situation in the Austrian region of the Habsburg Empire. Therefore, the Allgemeine Österreichische Frauenverein (AÖFV) and its journal Neues Frauenleben as well as the Bund der Österreichischen Frauenvereine (BÖFV) and its journal Der Bund form the basis of the inquiries described.

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