Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklung der Stellvertretung vom römischen Recht bis zum ABGB / eingereicht von: Kathrin Anna-Maria Bernhart
Verfasser/ VerfasserinBernhart, Kathrin Anna-Maria
Begutachter / BegutachterinWesener, Gunter
Erschienen2015
UmfangIII, 58 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Stellvertretung / Römisches Recht / Österreich / Stellvertretung / Recht / Geschichte / Stellvertretung / Römisches Recht / Online-Publikation / Österreich / Stellvertretung / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-84002 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung der Stellvertretung vom römischen Recht bis zum ABGB [0.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entstehungsgeschichte der Stellvertretung. Das Rechtsinstitut umschreibt das rechtsgeschäftliche Handeln für einen anderen. Um ein so komplexes Rechtsinstitut wie die Stellvertretung vollständig zu verstehen, muss dessen geschichtliche Entwicklung betrachtet werden. Im römischen Recht, in dem die Stellvertretung ihre Wurzeln hat, hat es eine unmittelbare Drittberechtigung und Drittverpflichtung in der heutigen Form nicht gegeben, da der römische Grundsatz alteri stipulari nemo potest einer solchen entgegenstand. Für alle rechtsgeschichtlichen Epochen war dieses Prinzip für die Entwicklungsgeschichte der direkten Stellvertretung prägend. Erst im Naturrecht kam es zu einer Loslösung vom römischen Grundsatz und zu einer Anerkennung der unmittelbaren Drittberechtigung und Drittverpflichtung. Im ABGB 1811 kam es dann zu einer Normierung der Stellvertretung im Bevollmächtigungsvertrag, welcher sich im Wortlaut bis heute nicht verändert hat.

Zusammenfassung (Englisch)

The present diploma thesis is dealing with the history of origins of substitution. The legal institution describes the contractual act on behalf of another person. To understand such a complex legal concept like agency, you have to examine the historical development. In Roman law, in which the substitution is rooted in, there were no such things like direct entitlement and obligation with effect on third party as in the present way, considering the roman principle alteri stipulari nemo potest, which opposed something like this. This principle was forming for all era of legal history in the historical development of direct agency. Not until natural law there were a disentanglement from the roman principle and a recognition of direct entitlement and obligation with effect on third party noted. In the ABGB 1811 the direct agency was codified in the “Bevollmächtigungsvertrag”, which didn`t change in the wording till this day.