Titelaufnahme

Titel
Das Wochengeld und die Mutterschaftsentschädigung : eine rechtshistorische Darstellung anhand des Ländervergleichs zwischen Österreich und der Schweiz / vorgelegt von Anika Tauschmann
Verfasser/ VerfasserinTauschmann, Anika
Begutachter / BegutachterinZiegerhofer, Anita
Erschienen2015
Umfang65 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Mutterschaftsgeld / Schweiz / Österreich / Mutterschaftsgeld / Schweiz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-83855 Persistent Identifier (URN)
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Das Wochengeld und die Mutterschaftsentschädigung [0.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thema der Arbeit ist die rechtshistorische Entwicklung des Wochengeldes in Österreich im Ländervergleich mit der Mutterschaftsentschädigung der Schweiz. Beginnend mit der historischen Entwicklung des Wochengeldes im Jahr 1885, den Entwicklungsschritten in den Jahren zwischen 1917 und 1927 bis zur Zeit des Nationalsozialismus, werden relevante Fortschritte bis zur Einführung des ASVG im Jahr 1956 dargestellt. Anschließend erfolgt eine ausführliche Darstellung der wesentlichen Vorschriften in Zusammenhang mit dem Versicherungsfall der Mutterschaft. Einen Schwerpunkt stellt hierbei § 162 ASVG dar. Des Weiteren wird auch auf die Entwicklung des Wochengeldes in der gewerblichen Wirtschaft sowie der Land- und Forstwirtschaft eingegangen. Im Anschluss daran erfolgt die Darstellung der aktuellen Rechtslage in Bezug auf das Wochengeld. Den Schwerpunkt bilden dabei die Anspruchsberechtigten, die Anspruchshöhe sowie die Anspruchsdauer. Nach einem Einblick in die Rechtslage nach dem GSVG und BSVG folgt die Darstellung der rechtshistorischen Entwicklung der Mutterschaftsentschädigung in der Schweiz. Auch hierbei werden die wesentlichsten Entwürfe und Neuerungen auf dem Weg zur Mutterschaftsentschädigung erläutert. Hervorzuheben sind hierbei vor allem das Bundesgesetz über eine Kranken und Unfallversicherung, die Entwürfe über eine Mutterschaftsversicherung aus den Jahren 1946 und 1954, das Bundesgesetz über die Krankenversicherung 1994 sowie die Initiative Triponez, welche letztendlich den Weg zu einer Mutterschaftentschädigung nach dem Erwerbsersatzgesetz in der Schweiz ebnete. Im Anschluss an die historische Entwicklung wird auf die Darstellung der aktuellen Rechtslage der Schweiz eingegangen. Hauptaugenmerk liegt dabei ebenfalls bei den Anspruchsberechtigten, der Anspruchshöhe und der Anspruchsdauer. Abschließend erfolgen eine Gegenüberstellung der relevanten historischen Entwicklungsschritte sowie ein Vergleich der aktuellen Rechtslage in Österreich und der Schweiz.

Zusammenfassung (Englisch)

The theme of this masters thesis is the history of the legal development of the maternity pay in Austria as compared to the maternity allowance situation, past and present, in Switzerland.The description of the development starts with Austria in the year 1885 before moving on to the years between 1917 and 1927, leading up to the period of National Socialism and finally, to the year 1956 when the ASVG was first introduced. Subsequently, the focus will be on a detailed illustration of the significant regulations in the insurance context of maternity. Here, special emphasis will be given to § 162 ASVG. Additionally, the development and handling of the weekly allowance in GSVG and BSVG will be explored. After that, the focus will switch to the current legal situation of the weekly allowance. The main emphasis here will be on elaborations with regard to persons authorised to claim this benefit, together with the sums they are entitled to, and its duration. Having looked into the legal situation from the GSVG and BSVG, the parallel development in Switzerland will be examined. Starting from the year 1864, the major drafts and novelties on the way to the maternity allowance regulations will be investigated, the Swiss milestones being the federal act governing health and accident insurance, drafts concerning the relevant insurance matters dating back to the years 1946 and 1954; the federal act of 1994 covering health insurance, as well as the Initiative Triponez which finally paved the way for introducing a maternity compensation legislation on the basis of the EO in Switzerland. Having outlined the historical development, the Swiss situation will be explored. Once more, the emphasis is on the group of persons entitled to claim the benefit, together with the respective sums and duration. Subsequently, a comparison of the relevant historical development steps will be drawn, as well as a comparison between the situation as it is, both in Austria and in Switzerland.