Titelaufnahme

Titel
Markendehnung im Lebensmitteleinzelhandel am Beispiel von Value-added- und Premiumhandelsmarken / Sandra Liebminger
Verfasser/ VerfasserinLiebminger, Sandra
Begutachter / BegutachterinFoscht, Thomas
Erschienen2015
UmfangV, 106 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Lebensmitteleinzelhandel / Markenpolitik / Lebensmitteleinzelhandel / Markenpolitik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-83579 Persistent Identifier (URN)
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Markendehnung im Lebensmitteleinzelhandel am Beispiel von Value-added- und Premiumhandelsmarken [0.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit beschäftigt sich mit potenziellen Erfolgsfaktoren von Markendehnungen am Beispiel von Handelsmarken. Dabei gewinnen - neben den klassischen Handelsmarken - Value-added-Handelsmarken und Premiumhandelsmarken aufgrund des zusätzlichen Nutzens immer mehr an Bedeutung für die Konsumentinnen und Konsumenten. Durch die zunehmende Beliebtheit von Handelsmarken im Allgemeinen, versuchenHandelsunternehmen unter anderem mit ihren Eigenmarken ihre Position am Markt zu stärken und ihren Marktanteil weiter auszubauen, indem Sie beispielsweise die Strategie der Markendehnung verfolgen. Eine Markendehnung bietet sich auch vor allem deshalb an, weil sie Zeit- und Kostenvorteile mit sich bringt, insbesondere da keine neue Marke etabliert werden muss. Deshalb ist die Markendehnung eine weit verbreitete und gängige Strategie von Unternehmen, um in neue Produktkategorien vorzudringen. Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, neue Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Ein neues Produkt unter einerbereits etablierten Marke einzuführen ist aber nicht ohne Risiko, zumal der Erfolg von vielen Faktoren abhängt. Um potenzielle Erfolgsfaktoren von Markendehnungen zu untersuchen, wurde sich in der Literatur bislang allerdings weitgehend auf Herstellermarken fokussiert. Ob sich die ermittelten Erfolgsfaktoren auch auf Handelsmarken übertragen lassen, wurde bisher überwiegend außer Acht gelassen. Deshalb wurden in der vorliegenden Arbeitausgewählte Erfolgsfaktoren von Markendehnungen, basierend auf der vorherrschenden Literatur, mittels hypothetischer Transferprodukte untersucht. Ziel war es, zu untersuchen, ob die Erfolgsfaktoren von Markendehnungen auch auf Value-added-Handelsmarken und Premiumhandelsmarken übertragbar sind. Die empirische Studie brachte unter anderem hervor, dass zwischen dem wahrgenommenen Marken bzw. Produktfit und dem Erfolg einer Handelsmarkendehnung bei allen hypothetischen Markenerweiterungsprodukten einsignifikanter Zusammenhang besteht.

Zusammenfassung (Englisch)

To gain a greater degree of independence from suppliers, strengthens the retail brand, have a greater market share etc., private labels are becoming increasingly important for retailers. In this respect, the transfer of a well known brand name to a new product in the same or in a different product category, known as brand or line extension, offers an opportunity to foster the achievement of the mentioned targets of retailers. In general, line and brand extensions have become a common strategy for many companies due to cost and time savings:Meanwhile, a large number of companies use these strategies for product launches. However, there are also disadvantages, for instance the parent brand can be diluted, and thus a brands reputation can be damaged. Given these potential risks, it is important for managers to be aware of potential success factors of line and brand extensions. Against the background that past research has focused on the success drivers of line and brand extensions of national brands, this thesis addresses success factors of line and brand extensions of private labels. It is also worth noting that value-added-brands and premium private labels have rarely been analysed. Therefore, the aim of the empirical analysis of this paper is to investigate the success factors of these kinds of private labels. The results, e.g., revealed that there is a significant relationship between the perceived brand-level or product-level fit and the private label extension success.