Titelaufnahme

Titel
Feministische Raumaneignung in Graz : am Beispiel von Ladyfest und Co / vorgelegt von Isabelle Fantina
Verfasser/ VerfasserinFantina, Isabelle
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
Erschienen2015
Umfang112 Bl. : Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Öffentlicher Raum / Frau / Graz / Öffentlicher Raum / Frau / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-83540 Persistent Identifier (URN)
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Feministische Raumaneignung in Graz [2.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der feministischen Raumaneignung mit dem Fokus auf Graz. Ausgehend von der Annahme, dass Raum nicht etwas Starres und Gegebenes, sondern etwas Fließendes, sich in Bewegung Befindendes ist, wurden Strategien von Raumaneignung und -produktion untersucht, welche ihr Augenmerk auf die Rolle von Frauen* im öffentlichen Raum legen. Ein Beispiel dafür ist das Grazer Ladyfest. Den theoretischen Unterbau dazu liefern verschiedenste Theorien zu den Themen Raum und Geschlecht aus den Bereichen der Geschlechterstudien und deren angrenzenden Fachbereichen. Die forschungsleitenden Fragen dieser Arbeit beschäftigen sich vor allem mit den Strategien und Methoden, aber auch Grenzen und Problemen besagter Projekte. Dazu wurden qualitative Interviews, Dokumentenanalysen sowie eine teilnehmende Beobachtung durchgeführt. Im Zuge der inhaltlichen Auswertung zeigt sich klar, dass Frauen* nach wie vor im öffentlichen Raum unterrepräsentiert sind und die untersuchten Projekte einen wichtigen Teil dazu beitragen diese Ungleichverteilung der Ressource Raum aufzubrechen und ein neues Bewusstsein zu schaffen.

Zusammenfassung (Englisch)

This masterthesis deals with the subject of feminist appropriation of space with a special focus on Graz. The survey is based on the theorie that space is not something rigid but something fluid. Thereforei n the center of interest are projects and strategies with focus on the role of women* in appropriation and production of space. One example is the Ladyfest in Graz. The survey is furthermore based on well-established theories within the subjects of space and gender. The research-leading questions deal with the strategies and methods used by these projects but also focus on their problems and limits. These questions are answered through qualative interviews and a participatory observation. It clearly turns out that women* are still underrepresented in public space and that these projects have a important impact on fixing this unequal distribution and create a new awareness.