Titelaufnahme

Titel
Elternschaft für alle : Normenentwicklung anhand des Konzepts von Elternschaft und dem österreichischen Fortpflanzungsmedizingesetz / Barbara Unterrader
Verfasser/ VerfasserinUnterrader, Barbara
Begutachter / BegutachterinSchmidlechner-Lienhart, Karin Maria
Erschienen2015
Umfang151 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Reproduktionsmedizin / Österreich / Reproduktionsmedizin / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-83233 Persistent Identifier (URN)
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Elternschaft für alle [1.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Recht hat maßgeblich dazu beigetragen, gesellschaftliche Verhältnisse gleichstellungsorientiert zu prägen. Dabei soll der Ausgangspunkt der gesetzlichen Regelungen das Grund- und Menschenrecht auf Gleichheit sein. Das österreichische Fortpflanzungsmedizingesetz erfüllt diesen Anspruch nicht. Verschiedene Personengruppen werden von Möglichkeiten der künstlichen Fortpflanzung ausgeschlossen, ohne dass dafür ausreichend legitime Gründe vorliegen. Elternschaft, das heißt, wer überhaupt Kinder bekommen darf, wird dadurch definiert. Diese Definition wurde von der Realität allerdings bereits eingeholt. Die Frage ist nun ob die zuständigen Politikbereiche diesen Missstand zwischen Realität und Gesetzeslage erkennen und bereit sind das Gesetz an die gesellschaftlichen Maßstäbe anzupassen.

Zusammenfassung (Englisch)

Law has significantly helped to shape social relations in a gender-sensitive way. The foundation of such legislation should always be equality before the law, as stated in the Declaration of Human Rights. In contrast the Austrian Reproductive Medicine Law does currently not meet these requirements. Different groups of people are excluded from possibilities of artificial procreation without sufficiently legitimate reasons by the authorities. Parenthood, that is, who may have children at all, is thereby defined. This definition, however, has already been overtaken by reality. The question is whether the relevant policy-makers recognize this deficit between reality and legislation, and are willing to adapt the law to the social standards.