Titelaufnahme

Titel
Gestaltung von Lehr/Lernsettings in der Betriebspädagogik für ältere MitarbeiterInnen : unter Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse / Florian Heider
Verfasser/ VerfasserinHeider, Florian
Begutachter / BegutachterinStock, Michaela
Erschienen2015
UmfangIII, 81 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Älterer Arbeitnehmer / Betriebspädagogik / Neurowissenschaften / Älterer Arbeitnehmer / Betriebspädagogik / Neurowissenschaften / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-82945 Persistent Identifier (URN)
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Gestaltung von Lehr/Lernsettings in der Betriebspädagogik für ältere MitarbeiterInnen [0.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund der demographischen Entwicklung in Österreich steigt der Anteil älterer MitarbeiterInnen in den Unternehmen kontinuierlich an. Gleichzeitig verkürzt sich die Gültigkeit von Wissen. Dadurch gewinnt die Weiterbildung älterer MitarbeiterInnen immer mehr an Bedeutung. Neurowissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Alter und Lernbiographie einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns haben und damit auf die Fähigkeit älterer MitarbeiterInnen, Neues zu lernen. Jedoch ist die Gruppe der älteren MitarbeiterInnen im Hinblick auf ihre kognitive Leistungsfähigkeit äußerst heterogen. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, wie Lehr-/Lernsettings im Bereich der Betriebspädagogik gestaltet sein müssen, um dem gehirngerechten Lernen zu entsprechen. Dabei wird anhand mehrerer Studien untersucht, welche Schwerpunkte unter Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zu setzen sind, um erarbeiteten Resultate daraufhin auf ausgewählte Sozialformen und Methoden zu übertragen. Ziel ist nicht die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen in der Erwachsenenbildung, sondern von Handlungsempfehlungen, die in den Gestaltungsprozess einfließen sollen. Unter anderem haben sich eine individuelle, selbstgesteuerte Planung, die Berücksichtigung unterschiedlicher Lerngeschwindigkeiten, die Vernetzung von neuen Inhalten mit vorhandenem Wissen sowie eine klare Strukturierung der Inhalte als essentiell für einen erfolgreiche, gehirngerechte Weiterbildung herauskristallisiert. Bei der Untersuchung der Sozialformen und Methoden konnten deutliche Unterschiede hinsichtlich ihrer Eignung für die Weiterbildung für ältere MitarbeiterInnen festgestellt werden. Dennoch sollte keine der ausgewählten Sozialformen und Methoden von vorne herein als ungeeignet ausgeschlossen werden. Vielmehr ist entscheidend, dass die aufgezeigten Handlungsempfehlungen bei der Gestaltung des Lehr-/Lernsettings berücksichtigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to the demographic development in Austria, the importance of older employees in the companies increases continuously. At the same time, the validity of knowledge decreases. As a result, the training of older workers is becoming more and more important. Neuroscience research has shown that age and learning biography have a significant impact on the performance of the brain and thus on the learning abilities of elderly employees. However, the group of elderly employees is extremely heterogeneous in terms of their cognitive performance. This master thesis is therefore concerned with the question of how teaching/learning settings must be configured in the field of industrial education to meet the requirements of brain-friendly learning for elderly employees. With reference to several studies it is examined which priorities should be set, taking into account neuroscientific findings, in order to transfer these findings to selected social forms and methods. The aim is not the development of specific arrangements in adult education, but of recommendations which should have influence on the design process. Among other things, an individual, self-directed planning, taking into account different learning speeds, the integration of new content with existing knowledge and a clear structuring of content have emerged as essential for a successful, brain-friendly training. The analysis of the social forms and methods suggested clear differences in their suitability for training for elderly employees. However, none of the selected social forms and methods should be excluded as unsuitable in advance. It is rather essential that the identified recommendations for the design of the teaching / learning settings are considered.