Titelaufnahme

Titel
Design Thinking in der Entwicklung einer Schach-App / Aleksandar Karakaš
Verfasser/ VerfasserinKarakaš, Aleksandar
Begutachter / BegutachterinPetrovic, Otto
Erschienen2015
UmfangIV, 70 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Schach / App <Programm> / Softwareentwicklung / Schach / App <Programm> / Softwareentwicklung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-82847 Persistent Identifier (URN)
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Design Thinking in der Entwicklung einer Schach-App [6.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Angesichts der ständig wachsenden Zahl von Apps auf den entsprechenden Marktplätzen gestaltet sich die Entwicklung neuer, erfolgreicher Produkte zunehmend schwieriger. Eine notwendige Voraussetzung für den Erfolg ist die Befriedigung der Bedürfnisse potenzieller Kunden. Klassische Modelle der Softwareentwicklung berücksichtigen diesen Aspekt nur unzureichend. Einen neuen Ansatz, der eine systematische Lösung von Problemstellungen wie etwa der Produktneuentwicklung verspricht, stellt das Design Thinking dar. Es fällt auf, dass in der vorherrschenden Design-Thinking-Literatur der Aspekt der Planbarkeit meist ausgeblendet wird. Außerdem ist der Design-Tinking-Prozess für Teams konzipiert. Somit stellt sich die Frage, wie planbar sich dieser Prozess gestaltet und ob bzw. mit welchen Einschränkungen er für Alleinentwickler geeignet ist. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde versucht, anhand der Anforderungsanalyse für eine Schach-App Antworten auf diese beiden Fragestellungen zu liefern. Dabei wurde methodisch nach dem Design-Thinking-Prozess von Liedtka und Ogilvie vorgegangen, der sich in mehrere Schritte gliedert. Für jede Phase des Prozesses wurde vor Projektbeginn ein Zeitplan samt Zielen vorgegeben, um die Planbarkeit bewerten zu können. Die Anwendbarkeit für Alleinentwickler sollte anhand der gemachten Erfahrungen im Entwicklungsprozess beurteilt werden. Neben der Beantwortung der beiden Forschungsfragen wurde der Beschreibung der Vorgehensweise viel Raum gegeben. Diese deskriptive Komponente soll unter anderem die Nachvollziehbarkeit und Transparenz sicherstellen. Als weiteres bedeutungsvolles Resultat können die erarbeiteten Ideen und Prototypen für eine Schach-App gewertet werden, welche die Basis für erfolgreiche Schach-Software bilden könnten.

Zusammenfassung (Englisch)

The number of apps provided in the corresponding stores is permanently increasing which makes the development of new successful apps more and more difficult. A necessary condition for success is the satisfaction of the needs of potential customers. Classic models of software engineering tend to consider this aspect insufficiently. Design thinking represents a new approach, that promises to solve problems like the development of new products in a systematic way. Large parts of the design thinking literature lack a discussion regarding the planning of the process. Furthermore, the design thinking process is devised for teams. Hence, the question arises to which extent the process is plannable and whether or under which restrictions it is feasible for single developers. Within the scope of this master's thesis a project has been carried out to answer these two questions. This project comprises the requirements engineering for a chess app. The design thinking process described by Liedtka and Ogilvie was chosen as the method for this project. For each phase of the process a time schedule as well as objectives have been defined before the project was started to allow for an assessment of how plannable the process is. The experience made during the project served as the foundation for the assessment of how applicable the process is for developers who are not part of a team. Besides these two research questions a large part of the thesis is dedicated to the description of the project's proceeding. This shall also ensure transparency. The ideas and prototypes that were developed in the course of this thesis can also be considered as an important result that may lead to successful chess programs.