Titelaufnahme

Titel
The language of school math : a linguistic analysis of the mathematics encountered in secondary school / vorgelegt von Barbara Kapfer
Verfasser/ VerfasserinKapfer, Barbara
Begutachter / BegutachterinReitbauer, Margit
Erschienen2015
Umfang82 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schulmathematik / Fachsprache / Sprachanalyse / Schulmathematik / Fachsprache / Sprachanalyse / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-82819 Persistent Identifier (URN)
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The language of school math [1.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Sprachliche und mathematische Fähigkeiten sind insofern vergleichbar, als sie beide kognitive Fähigkeiten voraussetzen insbesondere die Fähigkeit, abstrakte Muster zu erkennen. Zudem sind Gehirnregionen, die bei Sprachverarbeitung aktiviert sind, (wie etwa das Broca Areal) möglicherweise auch während der Durchführung einiger mathematischer Operationen aktiv. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Hypothese, die bislang nur im Zusammenhang mit exakten arithmetischen Kalkulationen empirisch belegt ist. Basierend auf den augenscheinlich sprachähnlichen Eigenschaften von Mathematik (dies sind insbesondere die Zusammensetzung aus Bausteinen und Regeln für deren Kombination), widmet sich die vorliegende Arbeit einer linguistischen Analyse der Sprache der (Schul-)Mathematik [Lo(S)M] im Hinblick auf semantische und syntaktische Aspekte. Potentielle didaktische Implikationen werden ebenfalls diskutiert. Die Analyse ergab Folgendes: -Bedeutungseinheiten zu definieren, ist in der Lo(S)M komplexer als in regulärem Englisch. -Entgegen der gängigen Ansicht, dass Mathematik eindeutig ist, kann eine signifikante Anzahl an lexikalischer Mehrdeutigkeit und Vagheit in der Lo(S)M festgestellt werden, insbesondere finden sich zahlreiche Beispiele von Polysemie und Synonymie. -Die Lo(S)M ist mehr als nur eine Fachsprache, und zwar in der Hinsicht, dass sie über eine ganz eigene Syntax verfügt, die die englische Syntax nicht nur ergänzt, sondern dieser zum Teil zuwiderläuft. -Bei dem Erlernen der Lo(S)M kommt es zu Regelbildungsprozessen sowie den damit gewöhnlich verbundenen Fehlern, wie etwa Übergeneralisierungen.

Zusammenfassung (Englisch)

Language skills and mathematical skills are comparable in that they both require cognitive abilities, especially the ability to detect abstract patterns. In addition, brain regions involved in the processing of speech(such as Brocas area) may be active during the performance of some mathematical operations, albeit this hypothesis has been empirically confirmed only in context with exact arithmetical calculations. On the basis of the apparent language-like properties of mathematics (i.e. especially the incorporation of building blocks and rules for how to combine them), this thesis aims at giving a linguistic analysis of the Language of (School) Math [Lo(S)M] with regard to semantic and syntactic aspects, along with a brief discussion of potential didactic implications. Among the major findings of the analysis are: -Defining units of meaning is more complex in Lo(S)M than in regular English. -Contrary to the popular notion of mathematics being unambiguous, a significant amount of lexical ambiguity and vagueness can be detected in the Lo(S)M, particularly due to numerous instances of polysemy and synonymy. -The Lo(S)M is more than a register, in that it comes with its very own syntax that not only complements, but sometimes conflicts with the English syntax. -When the Lo(S)M is learned by individuals, rule formation processes are involved as well as errors that commonly occur in context with these processes, such as overgeneralizations.