Titelaufnahme

Titel
Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung im Wirtschaftscluster der kaufmännischen Schulen / Markus Martin Unterweger
Verfasser/ VerfasserinUnterweger, Markus Martin
Begutachter / BegutachterinStock, Michaela
Erschienen2015
UmfangIV, 85 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wirtschaftslehre / Kompetenzorientierter Unterricht / Wirtschaftslehre / Kompetenzorientierter Unterricht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-82785 Persistent Identifier (URN)
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Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung im Wirtschaftscluster der kaufmännischen Schulen [2.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung im Wirtschaftsunterricht an kaufmännischen Schulen in Österreich als Ergänzung zum bereits stärker im Fokus stehenden Thema des kompetenzorientierten Unterrichts wurde im wissenschaftlichen Diskurs in den letzten Jahren zumeist ausgeklammert. Obwohl die derzeit gültige Version der Leistungsbeurteilungsverordnung klar zwischen wesentlichen und erweiterten Leistungen unterscheidet, wird diese in der Praxis zumeist nicht angewandt. Ausgehend von dieser Problemstellung wird in der vorliegenden Arbeit die Frage beantwortet, wie die Beurteilung von Kompetenzen im Wirtschaftsunterricht auf Basis von Kompetenzmessung erfolgen kann. Auf Basis wissenschaftlicher Literatur wird zunächst geklärt, welche verschiedenen Definitionen zu Kompetenz vorliegen, und aktuelle Kompetenzmodelle werden dargestellt. Danach wird der Frage nachgegangen, wie Kompetenz gemessen werden, sowie wie kompetenzorientierte Prüfungen gestaltet werden können. Im Anschluss daran wird untersucht, welche rechtlichen Grundlagen es für die Leistungsbeurteilung gibt, welchen Ergänzungsbedarf es diesbezüglich gibt und welche Implikationen dies für eine spätere kompetenzorientierte Beurteilung hat. Die gewonnen Kenntnisse werden danach zusammengeführt und ein Beurteilungsschema für die Betriebswirtschaftliche Fachklausur in ihrer Funktion als Leitprüfung für die Handelsakademien zur Diskussion gestellt. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einer kritischen Betrachtung der kompetenzorientierten Leistungsbeurteilung. Hierbei werden vor allem die verschiedenen Sicht- und Verständnisweisen in der aktuellen facheinschlägigen Literatur sowie der OECD und dem BMBF bemängelt. Ein weiterer Kritikpunkt ist die schwierige Messbarkeit von Kompetenzen und die auftretenden negativen Auswirkungen auf die Motivation der Lernenden.

Zusammenfassung (Englisch)

The issue of assessing students performance in competence orientated business education has been neglected and/or overseen in research during the past years. Although there is a distinction in the current version of the Austrian performance assessment decree (Leistungsbeurteilungsverordnung) between basic and advanced performances, this distinction is not applied in day-to-day performance assessments in schools. Based on this problem this master-thesis tries to answer how competences can be graded in medium and higher vocational education schools in Austria. On the basis of scientific literature the current definitions of competences and competence orientation is outlined and widely used models of competence are described. Afterwards it is described how competences can be measured and how competence oriented assessments can be created. In a furhter step the legal basics for assessment and grading in Austria are described and checked against the actual needs of a competence orientated performance assessment system. Then, these findings are used to discuss a scheme which can be used to grade the final exams for business-related subjects in colleges for higher vocational education. While the assignment of measurements to grades seems to be not difficult, some major critics are outlined in the last chapter. Critics are pointed towards is the different understanding and interpretation of competence orientation and competence orientated performance assessment between institutions, namely the OECD, the Austrian ministry for education and the current scientific literature. Another problem is the impact on students motivation in learning and the difficult measurement of competences, which are also described in the last chapter.